Vanir – Onwards into Battle

Vanir - Onwards into Battle

„Onwards into Battle“ stellte 2012 das 2. Studioalbum der dänischen Viking/Folk-Metaller Vanir dar und ist im Vergleich zum Vorgänger abwechslungsreicher und weniger Humpa-Humpa-Pagan Metal. Einen gewissen Exotenbonus sichern sichert sich die Band durch den Wechsel zwischen englischen und dänischen Lyrics. Los geht es mit einem Intro, das zwar irgendwie Metal ist, aber dennoch unnötig wirkt, und der anschließenden Kriegshymne und Titelstück „Onwards into Battle“. Soweit so Pagan. Aufgelockert wird das Ganze durch ein kurzes Akustikgitarren-Intermezzo in der Mitte. Weiter geht mit „Thyrfing“, in welchem zum ersten mal der Dudelsack zum Einsatz kommt (Beim Titelstück musste man sich noch mit Flöten begnügen), welcher allerdings bereits auf halber Strecke leicht anfängt zu nerven. Da kommt die ‚Hymne‘ „By the Hammer they fall“ gerade recht um zu Göhlen was die Lungen hergeben. Zudem ist hier der Dudelsack leiser abgemischt, wodurch er sich nicht so penetrant in den Gehörgang sägt, was sehr angenehm ist. Das anschließende „Tveskægs Hævn“ wartet dann wieder mit recht netten Gitarrensoli und Flöteneinsatz auf. Der Song ist zudem der Härteste des Albums. Weiter geht’s mit dem schnellen „Brigand of Jomsborg“, bei dem die Gitarren höher gestimmt sind, als bei den vorherigen Songs. Beim nachfolgenden „Æresdød“ dominieren dann epische Chöre und ruhiger/langsamere Melodien, bevor „Vinlandsfærd“, zwar die epischen Melodien und Chöre ein Stück weit beibehält, allerdings das Tempo etwas anzieht und auch wieder Growls zulässt. Mit  „Warriors of Asgrad“ kommt die nächste Mitgröhl-Nummer, bevor „Hildskjalf Gynger“ auch aufgrund des Tempos den Nächsten Zungenbrecher darstellt, besonders für menschen, die der dänischen Sprache nicht mächtig sind. Bei „Raise your Horns“ kann dann aber wieder jeder mitsingen und -trinken. Direkt im Anschluss gibt es mit „Fimbul“ die obligatorische Portion Mythologie auf die Ohren, bevor mit „Sons of the North“ eine echte Power-Ballade den Schlusspunkt setzt und die großartige Stimme des Sängers zum Vorschein bringt (welcher die Band verließ um Opern-Sänger zu werden, Anm. d. A.). Alles in allem ist „Onwards into battle“ ein recht durchschnittliches Viking/Folk/Pagan Metal-Album, mit dem man durchaus Spaß haben kann, aber das das Genre nicht neu erfinden wird.

Anspieltipps:

By the Hammer They Fall

Sons of the North

Links:

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