Octomber – Demo

Octomber - Demo

Demo“ (2013) ist die erste Veröffentlichung der russischen DSBM-ler von Octomber und umfasst je ein Intro/Outro und 8 Songs, darunter das Lifelover-Cover „Expandera„. Sound und Produktion sind ganz ok und von der Spielzeit (48 Minuten) her ist es mehr ein Album denn eine Demo. Los gehts mit dem „Intro„, wie auch sonst. Mit Meeresrauschen, Klavier und Geige wird der atmosphärische Einstieg gelegt, zu dem sich Gitarren gesellen, bevor, passend zum Meeresrauschen im Intro, der Song „Ocean“ so beginnt wie das Intro endete. Der Song ist wie das gesamte Album recht ruhig und langsam, dafür sehr melodisch, die Vocals schwanken zwischen Growls und Screams. Atmosphärisch sehr dicht und einnehmend. Kommt zwar nicht an Lifelover oder ähnliches heran, aber für den Anfang nicht übel. „Autumn“ startet dann mit Klavier und wird im Anschluss etwas schneller als „Ocean„. Unterbrechungen finden in Form von kurzen gesprochenen Parts statt. Trotz des leicht erhöhten Tempos bleibt es doch eher ruhig und im Mid-Tempo angesiedelt. Die Vocals sind, neben den gesprochenen Stellen, ausschließlich Screams/Schreie. „My Own Doom“ wird im Anschluss sehr doomig, ruhig und langsam. Alleinstellungsmerkmal des Songs ist der Wechsel zwischen Akustikgitarre und Black Metal, sowie der Bruch nach 3 Minuten, nachdem es sehr düster und dystopisch wird. „Dekadense“ wirkt bedrohlich und durch die verzweifelnden, aber kraftvollen Screams, die sich mit klaren Stimmen abwechseln leicht verstörend. Positiv verstörend. Es erinnert nicht nur vom Titel her an Lifelover (Dekadens ist eine 2009 veröffentlichte EP der Band), sondern auch musikalisch. „Dismay“ geht im Anschluss in eine sehr ähnliche Richtung wie „Dekadense„, bevor mit „Expandera“ sogar ein Lifelover-Cover zum besten gegeben wird. „Asylum“ vermischt erneut Screams und Black Metal, mit ruhigen Tönen und Sprechparts, wobei hier die ruhigen Parts stärker zum Tragen kommen als sonst. Das, vor dem „Outro„, abschließende Stück „End Forgive“ beginnt mit Akustik-Gitarre und Vocals, die zwischen weinerlichem Sprechen und extrem aggressiven Screams wechseln. Sehr stark. Unterbrochen wird diese Akustikreise durch Black Metal-Intermezzi. Zu guter Letzt: Das „Outro„. Für den Anfang gar nicht schlecht. Wenn man an der oft fehlenden Atmosphäre und dem Sound schraubt, wäre es sogar noch besser.

Anspieltipps:

My Own Doom

End Forgive

Links:

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