Widuz/Forstyrre/As Light Becomes Shadow – Verendetes Licht

Widuz Frostyrre As Light Becomes Shadow - Verendetes Licht

Das 2015 erschienene Split-Album „Verendetes Licht“ umfasst 11 Songs der drei Black Metal-Bands Widuz (1-3), Forstyrre (4-8) und As Light Becomes Shadow (9-11). Erstere liefern mit dem Intro „Horns of Widuz“ den 1,5-minütigen Einstieg und ein joa…Intro eben. Hätte man weglassen könne, dafür sind die beiden anderen Songs der Band länger ausgefallen. „End Of All Days“ beginnt mit Akustikgitarre und damit sehr ruhig, bevor es nach etwas eineinhalb Minuten härter zur Sache geht. Im Vergleich zu ihrer EP „MCMIV“ hat sich der Sound etwas verschlechtert und die Vocals sind in den Hintergrund gerückt. Auch wirkt es etwas weniger melodisch, dafür düsterer. Zum Ausklang wird nochmal die Akustikgitarre ausgepackt bevor „Hyperborean Lights“ mit Windgeräuschen startet, zu denen sich langsam lauter werdende Riffs gesellen. Es unterscheidet sich vor allem durch stärker ausgeprägte Melodien von seinem Vorgänger, was den Song leicht melancholisch erscheinen lässt. Im Mittelteil wird ein leichtes Echo erzeugt, was gut zur Gesamtatmosphäre passt. Nach etwas mehr als 8 Minuten klingt der Song mit erneuten Windgeräuschen aus und Widuz machen die „Bühne“ frei für Forstyrre. Diese starten mit „Ausgerückt“ und damit mit einem Intro/Ambient-Stück, welches aus Klavier, Geige und einer weinenden Frau besteht und den Hörer in eine leicht depressive Grundstimmung bringt. Im Anschluss läuten verzerrte Gitarren den Song „Das warten auf den Krieg“ ein, der trotz schlechtem Sound ganz ok ist. In der Mitte wird das Lied durch Marschierende Soldaten und Kriegsgeräusche unterbrochen, bevor der Black Metal-Orkan erneut zu toben beginnt und sich mit Aggressivität und Schnelligkeit in den Kopf hämmert. Das anschließende „Guilotine“ behält den Gitarrensound bei, lässt jedoch die Vocals und Drums weiter in den Vordergrund rücken. Ansonsten behalten Forstyrre ihren Stil bei und unterbrechen gelegentlich mit ruhigeren Parts. „Stumpf“ ist danach das genaue Gegenteil. Der Ambient regiert hier und lässt den Hörer einige Minuten verschnaufen, bevor das abschließende „Knochenmühle“ nochmal durch etwas langsameren Black Metal mit guten Melodien und relativ verständlichen Vocals überzeugt. As Light Becomes Shadow starten ihren Teil der Split mit „I am the Night„, okayem Sound und catchigen Riffs. Bei „Home of the Brave“ wechselt die band zwischen ihrem Black Metal und ruhigen Parts (gegen Ende des Songs sogar sehr ruhig), deren E-Gitarre weniger verzerrt ist. Ein Song muss immer der letze sein und in diesem Fall ist das „Snow„, der auch ruhige Parts beinhaltet, in diesen die Gitarren aber verzerrt bleiben. Fazit: Widuz – schwächer als auf MCMIV; Frostyrre – atmosphärisch ganz gut, aber der Sound könnte besser sein; As Light Becomes Shadows – gute Riffs, okayer Sound, mein Favorit dieses Spilts.

Anspieltipps:

Widuz – Hyperborean Lights

Forstyrre – Das Warten auf den Krieg

As Light Becomes Shadow – Home of the Brave

Links:

Widuz:    Facebook    Metal-Archives

Forstyrre:    Homepage    Facebook    Bandcamp    Youtube

As Light Becomes Shadow:    Facebook    Metal-Archives

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