Aasgard – Morbid Celestial Desecration

Aasgard - Morbid Celestian Desecration

Aasgards Zweitwerk aus dem Jahr 2012 hört auf den schönen Namen „Morbid Celestial Desecration„, wurde erst auf Vinyl und letztes Jahr dann auf CD veröffentlicht und liefert raueren Black Metal. Los geht der Knüppelspaß mit „Beliefs Of Native Gods„, dem ersten der 2 Songs mit griechischen Lyrics. Nach 1:45 setzt ein Break ein und es werden ruhige Klänge angestimmt, bevor es danach wieder mit räudigem Black Metal weitergeht, bei dem die Gitarren im Vordergrund einen undurchlässigen Teppich weben, während die Vocals im Hintergrund krächzend Unheil verkünden. Mit „Supplication To Immortals“ folgt ein ruhigeres Stück mit kühler Atmosphäre, das den Kampf gegen Religionen propagiert, bevor mit dem wieder schnelleren „Procession Of Lord Death“ die obligatorische Satan-Hymne erschallt. Beim anschließenden „The Art of Paganism“ wird weiter der Weg des unverwässerten Black Metals gefrönt, der einige nette Riffs zu bieten hat und durch die zurückgestellten, leicht verzerrten Vocals noch kühler wirkt. Im Anschluss hierauf folgt der Titelsong, der wieder griechische Lyrics vorzuweisen hat, musikalisch vom eingeschlagenen Weg jedoch kaum abweicht: hier geknüppel, da Melodien in den Riffs. Nur die kurze chorische Unterbrechung ist neu. „When Everything Is Collapsing“ bildet wieder einen ruhigeren Song, der langsam durch den Gehörgang walzt und gegen Ende durch gelegentliche Glockenschläge ergänzt wird. „Frozen Wind Above The Tomb“ startet zunächst mit ruhigem Gitarrengeklimper, bevor er langsam Fahrt aufnimmt mittelschnell dahinwabert. Atmosphärisch kühl und etwas melancholisch, dazu etwas verzweifelt anmutende Vocals lassen den Song wachsen, bevor nach etwa 3,5 Minuten ein Cut kommt, in dem Gitarren und Windgeräusche ertönen, bevor er zum Ende hin wieder zurück zum midtempo-Black Metal findet. Zum Abschluss des Albums schaffen Aasgard mit „Infernal Virtues“ eine bedrückend düstere und bedrohliche Atmosphäre. Bleibt zu sagen, das Album hat Höhen und Tiefen und ich würde es im durchschnittlichen Mittelfeld ansiedeln. Für Black Metal-Einsteiger ist es sicher nicht empfehlenswert, Insider können aber ruhig ein Ohr riskieren, auch wenn es vielleicht einige Höranläufe benötigt, bis man es mögen kann.

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