Aasgard – Obscurantist Purification

Aasgard - Obscurantist Purification

Obscurantist Purification“ wird das dritte Album der griechischen Black Metaller Aasgard darstellen und soll noch 2015 veröffentlicht werden. Das Album ist insgesamt düsterer ausgefallen als „Morbid Celestial Desecration“ (2012). Nach dem Intro („Excommunicated Whispers„) startet „Revelation of Dignir Xul“ mit recht langsamen Riffs und dunkler Atmosphäre, ausgelöst durch tief gestimmte Gitarren und ebenso tiefer Vocals. Es klingt alles recht doomig, ohne jedoch den Black Metal völlig zu vernachlässigen. Gelegentlich eingestreute Chöre lassen das Ganze noch dunkler klingen. Die schwarze Messe beginnt, so scheint es. „The Wise Lord of Oracles“ erinnert im Anschluss wieder deutlich mehr an das Vorgänger-Album, will heißen: roher, leicht chaotischer Black Metal im Midtempo-Bereich. „Invocation to the Eternal Shadow“ schlägt danach eine Brücke zwischen den beiden Stilen und vermischt den rauen Black Metal mit tiefer gestimmten Gitarren und doomiger Schwere. Das nachfolgende „Agios Daimonas“ liefert schnelleren Black Metal ohne Doom-Einschlag, dafür mit gehöriger Aggression und recht guter Gitarrenarbeit. Das folgende „Accursed Power of Cycle“ beginnt mit düsterem Intro und nimmt im weiteren Verlauf immer mehr an fahrt auf, bis sich ein mittelschneller Black Metal-Song entwickelt hat. Dann kommt „The Rise of The Black Priest“ und walzt mit zunächst doomigen Riffs aus den Lautsprechern, was sich mit sehr schnellen und aggressiven Parts abwechselt. Die Vocals sind gewohnt bedrohlich-düster. Direkt im Anschluss liefert „Crows Over The Summoning“ schnellen, rohen und aggressiven Black Metal mit keifenden Vocals, bevor mit „And the Gods Grant Thee Death“ bereits der letzte Song des 45-Minütigen Albums angestimmt wird. Hier geben die Jungs atmosphärisch nocheinmal alles, lassen aber den Black Metal komplett weg und verwenden stattdessen Wispern, Reden und krankes Lachen um eine diabolisch-verstörende Atmosphäre zu kreieren, die das Album ruhig ausklingen lässt. Der Sound ist über das gesamte Album recht gut und es gefällt mir deutlich besser als sein Vorgänger. Zudem ist es auch für Black Metal-Neulinge antestbar ohne direkt abgeschreckt zu werden. Alles in allem ein recht gutes Album.

Anspieltipps:

Invocation to The Eternal Shadow

Links:

Facebook    ReverbNation    Metal-Archives

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