Schattenheer – Schattenheer

Schattenheer - Schattenheer

Schattenheer“ ist das erste und einzige Album der deutschen Black Metal-Band Schattenheer dar und erschien 2005 als CD (und 1 Jahr später als LP). Auf diesem vermischt die Band Black Metal und doomige Einflüsse zu einem atmosphärischen Gesamtpaket, das mit 40 Minuten bei 6 Songs auf Schnitt von ca 7 Minuten pro Song kommt, also nicht gerade wenig. Bei derart langen Songs muss Abwechslung mit eingebracht werden und das tut die Band bereits im 10-minütigen Opener „Vorwärts, in den kalten Schatten des Todes„, indem der langsam wabernde Black Metal durch diabolische tieferge“pimpte“ Vocals aufgelockert, bzw verfinstert wird. Nach viereinhalb Minuten ist erstmal Stille, bevor die tiefe Stimme teufelsgleich Gott verspottet, was mit minimalistischen Keyboardklängen untermalt wurde. Sehr nice! Anschließend geht es wie gewohnt weiter.“Tote Augen, kalte Augen“ schließt sich dem okayen Sound des restlichen Albums an und behält auch die finstere Grundstimmung bei, die dem Album anheftet. Abwechslung wird hier durch einen Akustikpart erzeugt wie er auf vielen Alben im Black Metal-Sektor zu finden ist. Mit „Am Abgrund“ folgt dann ein Intro? Mitten im Album? Nennen wir es Pause für den Hörer, bevor „Wenn sich die schwarzen Tore öffnen“ wieder in schwarzmetallische Gefilde abdriftet und zudem ein echt nettes Riffing zu bieten hat. Der Song erschien in abgewandelter Form auf der „Stimme aus der Tiefe #1„-Compilation. Hier geben auch die diabolischen Vocals ihr Comeback, zu denen das Tempo gleich etwas runtergeschraubt wird. „Unter Wurzeln und Stein“ wird sogar noch etwas finsterer als die restlichen Songs, bevor „Legion des Blutes“ den Schlusspunkt setzt und dabei etwas heller wirkt, was durch freundlicheres (kann man das sagen?) Drumming und Riffing hervorgerufen wird. Zudem ist es mit 5:28 der kürzeste Song des Albums (Wenn man“Am Abgrund“ außen vor lässt). Alles in allem ein sehr solides Album, das es schafft die gewünschte Atmosphäre sehr gut rüberzubringen und trotzdem abwechslungsreich zu sein.

Anspieltipps:

Links:

Myspace    Metal-Archives

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Eine Antwort zu “Schattenheer – Schattenheer

  1. Pingback: Skady – When Sun Disappeared | Metal Viewer

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