Angrepp – Libido

Angrepp - Libido

2014 erschien das 2. Album der schwedischen Black/Thrasher Angrepp, welches den Namen „Libido“ trägt und Black Metal mit klassischen Thrash Metal mischt. Dabei schafft es die Band nicht nur eine aggressive Grundstimmung beizubehalten sondern diese mit party-tauglichen Riffs zu vermengen, die geradezu zum headbangen einladen.Der Sound ist ganz gut, die einzelnen Instrumente lassen sich erkennen und bewusst wahrnehmen. Das ganze beginnt mit dem fast reinen Black Metal-Brecher „Hellführer’s Fuckcunt„, das einem ins Gesicht , oder besser in die Ohren, schlägt. Das Schlagzeug feuert reihenweise Blastbeats aus den Fellen und die Gitarren leicht Chaotische Salven ab, unterbrochen durch melodischere Parts. Direkt im Anschluss folgt mit „Roadkill Glory“ der erste „Hit“ des Albums. Mit seinem schnellen, abgehackten Riffing und dem mitsingbaren Refrain dürfte das Stück live zu den Höhepunkten des Abends zählen. „Hugg Alla“ geht in dieselbe Richtung, lässt das Riffing aber vom abgehackten in eine melodischere Richtung gehen. Auch wirkt der Song insgesamt schneller, trotz „Schlagzeugsolo“ im Mittelteil. „Straffet“ geht danach wieder in eine etwas düsterere Richtung und lässt dementsprechend den Black Metal von der Leine. Irgendwie kommen mir die Gitarren bekannt vor…ich weiß nur nicht woher…(wenn wer nen Tipp hat, immer her damit). „Liberated Intoxicated“ startet mit sehr hohen Riffs und wandelt sich dann zu einem schnellen Black Metal-Kracher mit minimalen Thrash-Anleihen. Nach einem schnellen folgt nur ein langsamer. „True Old Soul“ mischt noch etwas Doom mit unter das Black/Thrash-Gemisch. Da ist er…DER Hit des Albums: „Party in Hell„. Schnell, aggressiv und eingängig findet er seinen Weg zu den Trommelfellen und wandert von dort in den Bewegungsapparat, der mehr als nur mitwippen lässt. PARTY IN HELL! Die Gitarren schreddern vor sich hin und das Schlagzeug feuert einem Blastbeats um die Ohren. PARTY IN HELL! Wenn dieser Song live nicht funktioniert, dann funktioniert keiner. Zum Abschluss noch der Titelsong. „Libido“ bringt wieder eine doomige Note mit ins Spiel, dazu melodisches Riffing und semi-aggressives Drumming. Zuletzt noch zu den Vocals: es krächzt und keift wie es für Schwarzheimer eben gehört, aber mal mehr mal weniger aggressiv. Bleibt nur noch zu sagen: PARTY IN HELL!

Anspieltipps:

Links:

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