Evil Conqueror – Carnage

Evil Conqueror - Carnage

2013 gegründet legt die ungarische Ein-Mann-Band Evil Conqueror mit „Carnage“ bereits ihr 2. Album in der doch sehr kurzen Bandgeschichte vor, auf welchem, wie auf dem Vorgänger-Album „Nuclear Blasphemy“ auch, 10 misanthropisch-blasphemische Songs zu finden sind.

Mit ziemlich gutem Sound dröhnen die Stücke aus den Lautsprechern sobald man auf Play drückt. Erster Bonuspunkt: Kein Intro! Spielerisch bewegt sich die Band in der Schnittmenge aus Black und Thrash Metal mit deutlichem Old School- und leichtem Punk-Anklang. Das Erfolgsgeheimnis der Band…oder einfach der Grund, warum die Alben so dicht aufeinanderfolgen: Sich oft wiederholende, aber immerhin ganz gute Riffs. Ein solches wird knapp eine halbe Minute ausgereizt, bevor das nächste einsetzt und der Vorgang erneut startet. Das macht die Songs leider etwas zu vorhersehbar und erzeugt bereits nach dem ersten Durchlauf Langeweile. Dazu gesellt sich heiser-krächzender Gesang, der mich leider nicht überzeugen kann und etwas leise abgemischt wurde. Die Drums folgen dem Vorbild der Gitarren.

Evil Conquerer legen mit ihrem Zweitwerk „Carnage“ kein Meisterwerk vor. Es lassen sich zwar einige gute bis sehr gute Riff finden (Beispielsweise in „Feast of the Pestilence„), das Gesamtpaket mit den häufigen Wechseln klingt allerdings mehr willkürlich denn gewollt. Das nächstem mal lieber 2 Jahre Zeit lassen und dafür ein runderes Paket abliefern. Und auch wenn es die Sache leichter macht: Man sollte nicht jeden Song nach Schema F aufbauen.

 Links:

Facebook    Youtube    Soundcloud    Metal-Archives

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s