Runenwacht – Des Goden Werk

Runenwacht - Des Goden Werk

Mit „Des Goden Werk“ (2015) liefern die Baden-Würtemberger Schwarzheimer Runenwacht das 2. Album seit ihrer Gründung (2011) und die dritte Veröffentlichung in 3 Jahren. Mit seinen 8 Songs kommt die Scheibe auf gut 34 Minuten feinsten Untergrund Black Metal.

Ruppig und rau ist der Sound des Albums, das von Blast Beats und kratzigen Riffs geprägt ist. Trotz all der Härte schafft es das Quartett allerdings feine Pagan Metal Melodie in den Hintergrund zu schmuggeln, die den Gesamtsound maßgeblich mitprägen und den Kopf zum taktvollen mitnicken bewegen. Darauf legen sich die oft mehrstimmigen Vocals (vordergründige Screams gepaart mit im Hintergrund agierenden verzerrten Growls), die dem Album eine zusätzliche rohe Note verleihen und den Kontrast zwischen rohem Black Metal und filigranen Pagan-Melodien weiter verstärken. „Goldner Hirsch und Goldner Löwe“ avanciert durch seinen erhöhten Pagan-Faktor im Laufe des Hördurchlaufs zur stärksten Partynummer des Albums, während der Rest eher roh und kompromisslos voranprescht. Innovation? Wozu? Runenwacht schreddert traditionsbewusst und mit viel Leidenschaft ihren Black Metal runter, dass es Spaß macht ihnen zuzuhören.

Auf „Des Goden Werk“ präsentieren die Mannen von Runenwacht wie sich räudiger Black Metal anhören muss um beim Hören kollektives Kopfnicken auszulösen und die ein oder andere Überraschung zu finden.

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