Grieving Mirth – Calamitosvs Omine

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Anfang dieses Jahres erschien mit „Calamitosvs Omine“ das erste Album der Black Metaller Grieving Mirth, welche sich aus 3 Musikern (je einer aus Mexiko, den USA und England) zusammen setzt. Auf gut 30 Minuten widmet sich die junge Band aus erfahrenen Musikern Esoterik und Geisteskrankheiten.

Die Band hat sich dem atmosphärischen Post Black Metal verschrieben und setzt auf sehr abwechslungsreiche Spielweisen.Während das Schlagzeug überwiegend Blastbeats abfeuert, bauen die Gitarrenlinien gemeinsam mit dem präsenten, aber sich perfekt in den Sound eingliedernden, Keyboard eine dichte Klangwand auf, die den Hörer förmlich umgibt. Das Ganze wahlweise in voller Geschwaindigkeit oder zugunsten von verführerischen Melodien im Mid-Tempo-Bereich. Gelegentlich schleichen sich auch sehr ruhige Parts ein, als Entspannung für den Hörer und um eine melancholische Stimmung heraufzubeschwören, die während des gesamten Albums durch das Keyboard aufrecht erhalten wird. Zu diesem Klanggerüst gesellen sich die Vocals, die zwar meist kraftvoll sind, jedoch trotz dessen stets einen Hauch Schwäche und Verzweiflung ausstrahlen und selten auch mal in DSBM-Geflechte abdriften.

Man merkt den Jungs an, dass sie bereits einige Jahre in der Szene ihr Unwesen treiben, denn dementsprechend professionell wirkt das Album. Es ist abwechslungsreich, melancholisch, intensiv und ein Album, dass den Hörer in seinen Bann ziehen will und es, zumindest bei mir, auch auf jeden Fall schafft.

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