Sarpentra – Supernova

Sarpentra - Supernova

Nach der 2-Track-Single „Prometheus Unbound“ veröffentlichte die russische Death Metal- Legion Sarpentra anno 2015 ihren ersten Langspieler, der mit seinen 11 Tracks auf etwas über 40 Minuten kommt.

Nach einem kurzen Ambient-Intro geht das Geschätzel auch schon los. Fette Riffs und donnernde Blast-Beats dominieren den Sound der anonymen Russen. Das ganze sowohl technisch als auch auf der Soundebene auf sehr hohem Niveau. Dazu gesellen sich Vocals, die stark an Nergal (Behemoth) erinnern. Dazu der bombastische und oft epische Death Metal, der wie eine gut Mischung aus Behemoth und Ex Deo klingt, was nicht heißt, dass die Jungs(?) nicht auch klassischen Death auf die Beine stellen könnten (Beispiel: „Odium (The Temple of the Sacred False)“). Vom Tempo her meist im oberen Bereich angesiedelt, preschen die zwischen 2 und 7 Minuten langen Stücke meist volle Kraft voraus, wobei die unter-3-Minüter das ganze Tempo rausnehmen und den Hörer mit Ambient oder antiken Klängen kurz erholen lassen, bevor es wieder ordentlich zu Sache geht. Das ist zwischendurch nicht verkehrt und hilft beim Athmosphäre aufbauen, die wie erwähnt eher in Richtung Ex Deo (will heißen antikes Rom) tendiert. Besonders das Albumende mit „Prometheus Unbound“ (der nicht auf der Single mit gleichem Namen vertreten war) legt darauf besonders viel Wert auf ebenjene.

Wer Behemoth und Ex Deo mag, sollte sich auf jeden Fall Sarpentra ein Ohr leihen. Generell ist das Album etwas für Menschen, die auf Death Metal mit eine Menge Epik und Bombast stehen.

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