Gorthaur – Om Cmapцeв (Pre Version)

Gorthaur

Mit „Om Cmapцeв“ wird irgendwann in ferner Zukunft das 2. Album der deutschen Black Metaller Gorthaur auf die Menschheit losgelassen.Ganz fertig ist die Scheibe noch nicht, hier und da fehlen noch Vocals, von einem Stück gibts (laut Band) momentan 4 verschiedene Versionen und auch von „Lost in The Remnants Of A Tragic Past“ hätte ich eine kurze und lange Version im Angebot. Der Großteil steht allerdings.

Gorthaur sind mir spätestens seit der „Summoning the Hessian Darkness„-Split mit Czarnobog ein Begriff, auf dem mit „Nameless City“ auch der Opener dieser Scheibe zu finden ist. Viel geändert haben sie am Grundgerüst seit „damals“ nicht, ist ja auch erst gut ein halbes Jahr her. Die Hessen verbinden auf „Om Cmapцeв“ weiterhin Black Metal mit sehr melodiösem Riffing mit einer fetten Doom-Schlagseite und düsteren Keyboard-Parts. Zwischendurch kommen dann auch mal die ganz ruhigen, recht bekannten und bei Bands beliebten Gitarren-Stellen eingebaut. Das alles funktioniert in Kombination sehr gut, aber die Band schafft es nicht nur durch unerwartete Tempo-/und Rhythmus-Wechsel für Abwechslung zu sorgen, sie bringen auch etwas ein, das es im Black Metal eher seltener zu hören gibt. Kurz nach dem Gitarren-Intro von „Lost in The Remnants Of A Tragic Past“ setzen unerwartet Riffs ein, die so auch auf einer Stoner Metal-Scheibe hätten auftauchen können. Das Faszinierende: sie gehen nahezu fließend in schwärzere Riffs über. Richtig guter Überraschungsmoment, drin lassen! Atmosphärisch gleitet das Album durch die melodische Gitarrenarbeit mehr in die melancholische Richtung ab und es herrscht immer eine eher positive Grundstimmung, die mit den düsteren Ambient-Parts etwas konträr läuft. Als zusätzlichen Aha-Moment sorgen in „Горы́ безу́мия“ weibliche russische Vocals in Kombination mit Keyboards für einen okkulten Moment.

Obwohl, oder gerade weil, sich Gorthaur auf die nach ihrer Pause bewährten Stilmittel Black und Doom Metal setzt, aber dennoch mit Klavier („The Horror„), Ambient-Parts und erwähnten Stoner-Riffs für Farbe sorgen, kann auch „Om Cmapцeв„, egal in welcher Version die noch nicht gesetzten Tracks dann vorliegen werden.

Links:

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