Hordagaard / Mork / Dauden / Drudensang – Split

Hordagaard Split

Narbentage Produktionen veröffentlichten letztes Jahr eine Gemeinschaftsalbum auf dem sich 4 norwegische und eine deutsche Band den Platz auf dem Kassettenband teilten. Nun erschien über Dominance of Darkness die passende CD.

Den Anfang machen Hordagaard, die sich über die Jahre eine Art Kultstatus in der Szene erspielten, sich aber kurz nach diesem Split-Album auflösten. Was liegt da näher als zum Abschied das komplette Repertoire abzurufen und so decken die vier Stücke vom klassischen norwegischen Black Metal („Filthy Fucking Coitus Whore„) über okkulte Spielereien  („King of Pandemonium„) bis zum sehr rockigen „Woman of Dirty (Underwear) Desires„, welches wohl eine Anspielung an Bathory sein dürfte, ein sehr breites Spektrum ab.

Im Anschluss geben sich Mork deutlich weniger experimentell. Die Norweger zelebrieren klassischen skandinavischen Black Metal, dem mit einigen Geigeneinlagen etwas Farbe verpasst wird. Während auf instrumentaler Ebene an den sägenden Gitarren und den kraftvollen Drums höchstens das Tempo variiert, zeigen sich die Vocals deutlich facettenreicher und driften vom klassischen Black Metal-Gesang bis zu klassischen Heavy Metal-Schreien ab.

Ebenfalls traditionell geben sich im Anschluss Dauden, die zusammen mit den folgenden Drudensang den kürzeren Teil der Split bilden. 2 Songs, sehr guter, kraftvoller Sound und ordentliche, abwechslungsreiche Riffs, was will man mehr? Da dazu auch noch die Drums ordentlich Feuer machen und die aggessiv Keifenden Vocals sehr gut performt werden, steht der heimliche Gewinner des Albums fast schon fest.

Daran können lediglich die „Exoten“ Drudensang etwas ändern, die als Einzige nicht aus Norwegen sondern aus Bayern stammen und mit einem klassischen Intro und einem Song auf der CD verewigt wurden. Erstgenanntes überspringe ich hier gekonnt und lande bei einem grimmigen, rohen Black Metal-Monster bei dem von der Produktion bis zu den feinen Gitarrenmelodien einfach alles passt.

Doppelsieg für Doppel-D, könnte man sagen, wobei auch experimenteller angehauchte Hörer hier auf ihre Kosten kommen dürften. Alles in allem eine sehr gelungen Zusammenstellung von vier sehr unterschiedlichen Bands.

Links:

Dauden:    Facebook    Metal-Archives    Myspace    Youtube

Drudensang:    Metal-Archives

Hordagaard:    Facebook    Homepage    Metal-Archives    Myspace

Mork:    Facebook    Homepage    Metal-Archives    Myspace

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