Absolutus – Pugnare in iis Quae Obtinere Non Possis

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Es soll ja Bands geben, die in Abständen von unter 3 Jahren neue Alben veröffentlichen. Bei den Belgiern Absolutus hat das nicht ganz so geklappt, denn mit „Pugnare in iis Quae Obtinere Non Possis“ erschien ihr 2. Album ganze 10 Jahre nach dem Debüt in 2005. Gut, da war noch eine EP in 2008, aber das macht es nicht viel besser.

Nach so langer Zeit hofft man, dass sich das Warten auch gelohnt hat und man mit etwas grandiosem belohnt wird. Und zumindest soundtechnisch hat sich einiges getan. War das Erstwerk noch in rohem Demo-Sound gehalten, wird man hier mit klarem, differenziertem Sound überrascht, durch den die Songs eine bessere Wirkung erzielen können. Diese liefern nämlich sehr düsteren, bedrückenden und einschüchternden Avantgarde Black Metal, der durch Dark Ambient verfeinert wird. Die Gitarren bilden häufig einen durchgängigen Teppich auf dem die donnernden Drums und die im Vergleich roher abgemischten Vocals aufbauen. Letztere sind dennoch gut verständlich. Insgesamt erinnert Absolutus stark an Deathspell Omega, erfinden also nicht viel neu, nur düsterer. Das könnte mit dem immer wieder eingesetzten Dark Ambient zu tun haben, dass das sonst mittelschnelle Album deutlich entschleunigt und maßgeblich zur dunklen und bedrohlichen Gesamtstimmung beiträgt und die 33 Minuten anfühlen lässt als wären es 50 gewesen, allerdings im positiven Sinn.

Insgesamt zeigt das Zweitwerk der Belgier eine Deutliche Verbesserung im Vergleich zum Erstling und schafft es sehr gut den Hörer in die gewünschte Atmosphäre und Gefühlslage zu manövrieren.

Links:

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