In Sanity – Ocean of Black

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Anno 2011 gründete sich in Paderborn eine Band, die sich den Melodic Death Metal auf die Fahne schrieb und seither unter dem Namen In Sanity durch die Lande streicht. 2014 erschien dann das Debüt unter dem Namen „Gates of Insanity“ mit dem sie alten In Flames huldigten. Anfang Juli soll nun mit „Ocean of Black“ der Nachfolger erscheinen, den ein deutlich aufwendigeres Artwork ziert und auch musikalisch zeigt sich die Band deutlich gereifter.

Die Band löst sich vom Sound der Schweden auch wenn ein klarer Göteborg-Sound einbehalten wird und öffnet sich neuen Einflüssen und Spielereien. Dabei haben die Jungs allerdings nicht an Härte und Kraft eingebüßt. Schnell und harsch marschiert die Gruppe durch das Album, das einen leichten Thrash-Vibe versprüht, bleiben dabei trotzdem immer ordentlich melodisch, gerade in den Refrains, die auch mal mit Klargesang daher kommen („The Seer„). Ansonsten herrschen Shouts vor, die wie bereits auf dem Vorgänger sehr stark an Anders Fridén (In Flames) erinnern. Durch gelegentlich eingesetzte Keyboards bekommt die Scheibe noch einen modernen Anstrich, der den Sound deutlich verjüngt. Während die erste Hälfte durchgängig in hohem Tempo voranprischt, wird in der zweiten Hälfte etwas Tempo rausgenommen. Von Erschöpfung kann allerdings keine Rede sein, geht es doch kraftvoll weiter und es zeigt sich, dass In Sanity auch mit etwas langsameren Songs oder dem Song zum Ausruhen („Hollow Tears„) voll überzeugen können.

In Sanity zeigen auf ihrem Zweitwerk, dass die Band sich nicht als In Flames-Coverband verstanden haben will, auch wenn man die Vergleiche wohl erst mit neuem Sänger völlig los wird. Aber warum sollten sie ihn wechseln, wenn er seine Sache so gut macht wie auf „Ocean of Black„.

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