Nihilistinen Barbaarisuus – Madness Incarnate

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Nihilistinen Barbaarisuus ist eine, anders als der Name vermuten lässt, US-Amerikanische Band, die 2012 das Licht der Welt erblickte und sowohl ihren Namen als auch einige Song- bzw Albumtitel ganz frech aus der finnischen Sprache entliehen. Nach 4 Jahren im Geschäft und ein paar EPs und ihren beiden Alben „Synkkä tuuli“ (2013) und „The Child Must Die“ (2015) konnte die Gruppe bereits erste Duftmarken setzen, die überwiegend sehr positiv wahrgenommen wurden. Jetzt folgte mit „Madness Incarnate“ die neuste Schöpfung in Form einer EP mit 5 Songs.

Ambient Black Metal nennen sie ihr Gebräu, doch wer jetzt an Midnight Odyssey denkt, muss nun leider enttäuscht werden, denn weder an Songlänge noch an der Ambient-Präsenz des Australiers wollen die Amis anknüpfen. Stattdessen wird der Black Metal in den Fokus gesetzt und nur im Hintergrund mit Ambient- oder Symphonic-Elementen erweitert. Daher könnte man das Ambient im Genre-Namen auch fast weglassen, dafür bekommt man davon zu wenig mit. Von der Geschwindigkeit her, bewegt sich das Ganze im Midtempo-Bereich ohne im Verlauf groß davon abzukommen. Die Gitarren fallen oft sehr rhythmisch, fast groovend aus, könnten sich aber auch zu atmosphärischen Wänden anschwellen, deren Verlauf sich das Schlagzeug unterordnet. Gesanglich gibt es klassischen schwarzmetallischen Krächzgesang, der meiner Meinung nach recht „sanft“ und klar ausfällt. Also kein großartiges Kratzen oder Gurgeln oder ähnliches, sondern pure düstere Screams.

Nach gut 20 Minuten wird der Hörer mit dem Akustiktitel „Comte-Sponville“ entlassen und langsam wächst das Gefühl, dass Die EP echt gut gemacht ist und für Fans von Black Metal mit leichtem Ambient-Anteil sicher nicht verkehrt ist mal reinzuhören. Sie hat sogar einige Stellen, die sich länger im Ohr festsetzen  und einen doch relativ eigenständigen Sound. Insofern: Thumbs up!

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