Epidemia – Leprocomio

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Mit „Leprocomio“ meldet sich eine ecuadorianische Death Metal Band nach 10 Jahren ihr bisher 2. Album in der 13-Jahrigen Bandgeschichte vor. Doch Epidemia war keineswegs untätig, immerhin lieferte sie in der Zwischenzeit 2 Demos ab. Mit dem neuen Album liefert die Band 8 brandheiße Songs und 35 Minuten puren Death Metal ab.

Schon beim ersten und titelgebenden Song weiß man wohin die Reise gehen soll, wenn man es am Artwork nicht bereits erahnt hat. Kompromissloser, Old School Brutal Death Metal wird hier von Anfang bis Ende dargeboten, der in ordentlich fettem Soundgewand daherkommt. Dabei zeigen sich die Songstrukturen nicht nur als extrem hart, sondern auch extrem vertrackt mit vielen Taktwechseln und stellenweise ohne wirklichen roten Faden, was das Album nicht gerade leicht zugänglich macht. Die tiefen Gitarren schreddern ordentlich und die Drums geben sich redlich Mühe mitzuhalten während der Sänger sich mit kraftvollen tiefen Growls durch seine Hasstiraden grunzt. Dazu gesellen sich immer wieder winzige Soli-Ansätze, an denen man sich leider nicht allzulange erfreuen kann, denn da naht bereits der nächste Umschwung im Song. Insgesamt wirkt das Ganze als versuche die Band die 10 Jahre zwischen den beiden Alben in einem Aufwasch nachzuholen, so viele Ideen, Riffs und Akzente werden hier verarbeitet und kreieren dabei ein Fest für jeden Fan brutalen Death Metals, auch wenn die Songs stellenweise etwas zu viele Ideen auf einmal umzusetzen versuchen.

Epidemia liefern eine gute halbe Stunde Hass, Gore und Terror der alten Schule ohne Schnörkel und Weichspüler, der an Morbid Angel und Cannibal Corpse erinnern lässt und nur Leichen zurücklässt.

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