Demonic Obedience – Nocturnal Hymns to the Fallen

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Aus den Trümemern von Deceptive Incarnation erhob sich 2013 eine Band, die sich The Deepest nannte, jedoch schnell zu Demonic Obedience wurde. Die Brutal Death-Wurzeln wurden beibehalten, doch fand Schwärze einzug in den Sound der oder besser des Griechen in Schottland. Unter diesen Vorzeichen wurde nun das zweite Album veröffentlicht, das den düsteren Namen „Nocturnal Hymns to the Fallen“ trägt.

Das kurze Gitarren-klimper-Intro geht fließend in den ersten Song „Create the Shapeless“ über, der sofort zeigt wo es in den nächsten 36 Minuten hingeht. Demonic Obedience liefern brutalen Death Metal, mit donnernden Drums und tiefen, vor kraft strotzenden Riffs. Dem Gemisch wird durch Einflüsse aus dem Black Metal ein finsteres, dämonisches Image vepasst, was das Album nur gefährlicher macht. Zu dieser Dunkelheit gesellen sich die sehr tiefen gurgelnden Growls, die gelegentlich Verstärkung in Form von Screams erhalten, was sehr gut zum Gesamtbild des Albums passt. Die Songs wechseln immer wieder zwischen harschem Geballer und Midtempo-Parts mit verspielten Gitarren. Das wars dann aber auch schon mit Abwechslung, bis man beim atmosphärisch drückenden und verspieltesten Song des Albums ankommt: „Gehenna„. Doch danach ist das Album auch schon wieder rum.

Demonic Obedience gelingt mit „Nocturnal Hymns to the Fallen“ ein düsteres und kraftvolles Death Metal Album, das einige starke Stellen vorzuweisen hat, aber leider erst beim finalen „Gehenna“ sein volle Potential ausschöpft. Wäre der Rest des Albums weniger eintönig ausgefallen, wäre daraus ein extrem starkes Werk geworden, gut ist es trotzdem.

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