Thorsons – Des Schwertes Zeit

12746483_1024175434313984_1016016562_n

Die Throsons treiben bereits seit 2005 ihr Unwesen in der sächsischen Black Metal-Szene, doch für Debüt ließen sich die Jungs ordentlich Zeit, denn „Des Schwertes Zeit“ erschien erst 2011. Da ist es allerdings auch nicht verwunderlich, wenn es bis jetzt nicht viel neues von der Band gab. Nun folgte zumindest ein Re-Release des Debüts, das mit etwas mehr als 20 Minuten Bonusmaterial nun doppelt so lang ist als zuvor. Bleibt nur die Frage ob sich das auch lohnt.

Thorsons vermischen auf ihrem Debüt munter Black mit Death Metal und mischen immer wieder folkige Keyboards in ihren Sound. Dabei fällt die Produktion recht roh aus, was sich vor allem auf die sägenden Gitarren auswirkt. Der erste Song (der Titelsong) geht ziemlich straight nach vorne, mit stürmischen Gitarren, donnernden Drums und wuchtigen Growls. Im Hintergrund sorgen leise Keyboards für eine leicht epische Stimmung. Beim anschließenden „Inquisition“ geht es dagegen deutlich düsterer und langsamer zu Werke. Auch wird hier mit Samplern und kleinen Gesangsspielereien gearbeitet, die in den 2. deutlich schnelleren und mit Screams bepackten Teil des Stück überleiten. „Beichtvater“ schlägt danach genau in die Kerbe, die „Inquisition“ gegen Ende geschlagen hat, bevor zum Abschluss des regulären Teils der Höhepunkt des Albums folgt: „Mein Wesen„. Epischer Black Metal mit Death und Folk-Elementen, der einerseits nach vorne drischt, andererseits auch durch die Keyboards ordentlich Melodie mit auf den Weg bekommt. Damit ist der reguläre Teil zu Ende, allerdings legen sich die Jungs jetzt erst richtig ins Zeug, denn die 2 Instrumenal-Bonus-Songs liefern zum einen mit Dudelsack astrein tanzbaren Pagan Metal („Yggdrasil„) und zum anderen schön melodischen Pagan Black Metal“. Auch die nächsten 2 Songs („Alter Geist“ und „Nordlands Krieger„) kann man sich anhören….kaum zu glauben, dass die 4 Songs noch von 2007 übrig geblieben sind…warum waren die nicht von Anfang an auf dem Album? Zu guter Letzt gibt es noch „Winterland“ und „Söhne des Nordens“ als live-Version in Handyaufnahmen-Qualität an denen sich nur erahnen lässt wie die wirklich klingen könnten.

Bis auf die beiden Live-Versionen liefern Thorsons ordentlichen Black Metal mit etwas Death und Folk, der seinen rohen Charme behält ohne das etwas im Sound verloren geht. Dabei liefern die Sachsen immer wieder nette Riffs und Spielereien, die das Album einigermaßen interessant halten und mit „Yggdrasil“ konnten die Jungs mich sogar richtig überraschen!

Links:

Blogspot    Facebook    Metal-Archives    Myspace    YouTube

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s