Asgard – War at Last

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Asgard kommen aus der Schweiz…zumindest die von gut 20 anderen, die 2016 ihre EP/Demo „War at Last“ veröffentlichen. Dieses stellt die dritte Veröffentlichung in der 11-jährigen Karriere der Jungs dar, die vor allem von häufigen Lineup-Wechseln geprägt war.

So durchwachsen das Lineup, so geradlinig kommt ihre Musik daher, denn Asgard haben sich klassischem Black Metal verschrieben. Handwerklich sind die 4 Songs einwandfrei, eben so wie man Black Metal kennen und lieben gelernt hat, hier und da mit atmosphärischen Ausbrüchen und ein paar netten Melodien. Soundtechnisch gibt es auch nicht viel zu meckern, die Gitarren sind ordentlich kühl, die Drums bewegen sich im Midtempo mit gelegentlichen Blast Attacken, dazu die zwischen höheren Screams und leichten Growls schwankenden Vocals.  Die Songs bewegen sich dabei hauptsächlich im Midtempo, driften aber hier und da auch mal in schnellere Gefilde ab und der Titeltrack kommt sogar düster stampfend und recht langsam daher und stellt damit gleich das Highlight der 30 Minuten dar…und ist gleichzeitig mit über 8 Minuten der längsten Track.

Handwerklich gibt es an Asgards „War at Last“ nichts zu bemängeln, allerdings fehlt es der Gruppe massiv an eigenen Ideen und dem nötigen Etwas um sich von der breiten Masse abzusetzen. Wer Innovation sucht, wird hier leider enttäuscht, wer es dagegen lieber klassisch mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Zumindest im meinem Player hat das Album noch nicht seine letzte Runde gedreht!

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