Cadaveris – The Ceremony of Worshiping

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Mit „The Ceremony of Worshiping“ melden sich die Russen von Cadaveris 7 Jahre nach Bandgründung erstmals lautstark zu Wort. 7 düstere und gewaltige Songs haben sie im Gepäck und füllen damit eine halbe Stunde.

Bereits der Opener „Nonexistence“ ist ein Monster von Intro, das ruhig beginnt, in der zweiten Hälfte aber mit chaotischen Strukturen, etwas Perkussion und wirren Stimmen auf das vorbereitet was danach kommt. Klassischer Black Metal mit frostigen Gitarren trifft immer wieder auf blinde Raserei und viel Chaos, das dem Hörer den Eingang in das Album erschwert, aber gleichzeitig etwas bedrohliches und ungebändigtes in die Musik bringt. Immer wieder preschen sägende Riffs nach vorne, unterstützt von stürmischem Drumming, die dann auch auf eine epische, finstere und sehr starke Atmosphäre setzen. Dazu serviert die Band eine klirrende Gitarrenspur und harsche, mal punkig rotzige mal frostig erhabene Screams. Cadaveris erwähren sich konsequent zugänglichen Songs, sondern knüppeln und rumpeln lieber wild drauf los, nehmen nur hier und da etwas Tempo und Chaos raus um einen Hauch Melodie durchschimmern zu lassen. Dabei kommt das Album mit ziemlich kraftvollem und starkem Sound daher, der die Songs und ihr düstere Aura gut in Geltung bringt und auch die Rage gut in Szene setzt. Die Instrumente kommen auch gut zur Geltung, nichts wird begaben, passt also soweit. Das Einzige was die Band zum Abwechslungsreichtum des Albums beiträgt sind bereits erwähnte melodische Ansätze und die punkig-halbklaren Vocals, die etwas an moderne Darkthrone oder Sekhmet erinnern. Lediglich das Intro und der letzte Song „Aeshma“ fällt mit seinem sehr melodischen und eher ruhigen Ansatz etwas aus dem Rahmen, mach sich aber als ruhiger Albumausklang sehr gut. Ansonsten kommt hier alles aus einem Guss, geprägt von jugendlicher, chaotischer Wildheit und Okkultismus.

Wer seinen Black Metal roh, chaotisch und brachial mag und mit einigen melodischen Ansätzen leben kann, der dürfte sich über das Debüt von Cadaveris freuen, denn auf „The Ceremony of Worshiping“ gibt es genau das und zwar volle Breitseite.

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