Huszar – Providencia

cover

Mit „Providencia“ meldet sich der argentinische Einzelkämpfer Marc mit seinem Projekt Huszar erneut zu Wort und präsentiert damit das dritte Album in 3 Jahren. Das Album wurde zunächst eigenhändig auf Bandcamp gestellt und nun, kurz danach von dem frisch gebackenen Label Anthrazit Records unter seine Fittiche genommen.

Das Album baut sich zunächst langsam auf. Viel Ambient und Ruhe im ersten Song „Providencia I: Grimhetoimasia„, das langsam düster und orchestral wird, dabei ordentlich Epik mitbringt und einen ordentlichen Start an den Tag legt, der vom restlichen Album in aufgenommen und weitergetrieben wird. Langsam wird im zweiten Song „Providencia II : Todos los hipersueños hacia…“ der Black Metal eingefügt, der allerdings immer wieder von ruhigen Ambient-Parts in verschiedenen Gemütslagen und Längen, Akustikmomenten und kleinen Soli unterbrochen und aufgelockert wird. Metallisch gibt es rohen, ziemlich ungeschliffenen Atmospheric und Post-Black Metal, der einerseits auf dichte Gitarrenwände setzt, zum Anderen modern daher kommt und gleichzeitig durch die sehr verwaschenen Vocals etwas an die 90er erinnert und geheimnisvoll und düster daher kommt. Rohe Gitarren und der rohe Gesang sorgen für eine düstere und etwas verträumte, aber immer machtvolle Atmosphäre, durch den modernen Post-Einschlag entsteht zusätzlich noch ein Gefühl der Erhabenheit und Melancholie und Farben kommen in den Sound. Insgesamt bildet die Einheit aus verschiedenen Facetten des Black Metal mit den unterschiedlichen Ambient-Auswüchsen und anderen Spielereien eine emotionale Reise in die Gefühlswelt des Musikers und fließen ineinander über, ergänzen sich und erweitern sich gegenseitig was zu einem sehr intensiven Erlebnis führt.

Huszar zeigt sich auf „Providencia“ experimentierfreudig, aber immer mit rotem Faden, der den Hörer führt und in die düsteren Tiefen der Psyche des Musikers führen. Das Ganze wurde so verpackt, dass der Hörer gefesselt wird, immer wieder kurz lockerer gehalten wird um im Anschluss noch fester in den Bann gezogen zu werden. Roh, düster und fesselnd!

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