MuckRaker – Karmageddon

Karmageddon front cover macron

Auf geht’s nach sweet sweet Georgia, USA, wo sich seit 2010 3 Jungs dem Südstaaten-Metal verschrieben haben. Unter dem Banner MuckRaker brachte die Band 2 sandig-staubige Alben heraus, von denen das neuste auch schon wieder 3 Jahre auf dem Buckel hat. Aber das ist ja nicht das erste Mal, dass ich mit Reviews spät dran bin, also werfen wir mal einen Blick auf „Karmageddon„.

10 Songs hat das Album im Gepäck und ballert damit 45 Minuten Wüstensand locker aus der Hüfte, die sich stringent dem Southern Metal verschrieben haben und klingen wie Clutch mit mehr Eiern. Mal politisch, mal historisch angehaucht und mal einfach nur bierseelig machen die Jungs durchweg Laune mit ihrem melodischen, groovenden Sound, der sofort in Nacken und sonstige Bewegungsmuskulatur übergeht und nach dem ersten Hören freit man sich schon darauf, beim nächsten Durchgang die Refrains mitzugröhlen. Stoner-Riffs mit kratzendem, dreckigen Sound liefern staubige Riffs und viel packenden Groove, der von den soliden Drums unterstützt wird und mit etwas Bass abgerundet wird. Dabei zeigen sich die Songs auch noch ziemlich abwechslungsreich. Während der Titeltrack ziemlich langsam stampfend daher kommt, setzt „All Hail Mary“ auf treibende Riffs und melodischeren Gesang und „Red Vulture“ bringt dann noch mehr Groove und Hardcore-Anleihen mit, was für noch dickere Eier sorgt, als das Album eh schon hätte. Dazu passen dann auch die Vocals der 2 sich immer wieder abwechselnden Sänger, die sich als ziemlich melodischer Klargesang tarnen, dabei immer eine rohe Ecke behalten, etwas Aggression mit drin haben und hier und da ihrem inneren Drang nachgeben und ziemlich harsch werden. Meist bleibt das Ganze einstimmig, nur die Refrains der Songs habend er Eingängigkeit halber einen leichten Choruscharakter. Das hilft nach dem x-ten Bier schon ungemein dabei, die Mitgröhlparts rauszufiltern, was ja auch nichts schlechtes ist.

Wer auf Clutch oder generell Stoner/Southern Rock/Metal abfährt, der sollte MuckRaker nicht ignorieren, denn was die Jungs auf ihrem 2. Album „Karmageddon“ raushauen, macht extrem viel Spaß, ist groovig, heavy und hat mehr Eier als Omas Rührei mit Speck. Das Album vereint den Wild-West und Redneck-Spirit der USA mit treibender Rock-Musik, absolut empfehlenswert, schon allein für den Rausschmeißer „Too Much Metal for One Hand„;) .

Links:

Bandcamp    Facebook    Metal-Archives    ReverbNation

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Eine Antwort zu “MuckRaker – Karmageddon

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