Traw – The End of Sanity

traw - the end of sanity

Und zum letzten Mal bin ich für dieses Jahr mit einem Review sehr spät dran, denn „The End of Sanity“ der spanischen Metal-Kapelle Traw erschien bereits 2014, aber das macht die Musik ja nicht schlechter. Seit 2010 ist die Truppe nun schon aktiv und „The End of Sanity“ stellt damals ihr Debüt dar. Von einem Nachfolger hat man bisher allerdings nichts gehört.

Traw halten ihre Musik ganz klassisch und präsentieren reinrassigen Heavy Metal mit modernem Sound und ordentlich Spielfreude. Fette Riffs heizen dem Hörer ordentlich ein und eskalieren immer wieder in furiosen Soli während die Drums die Songs ruhig aber druckvoll anschieben und auch der Bass kommt immer wieder zur Geltung. Klar erinnert die Band immer wieder mal stärker mal schwächer an die Großen des Metals, aber was solls, das Album macht trotzdem Spaß. An Energie und Motivation mangelt es nämlich ganz und gar nicht und auch das Songwriting kann sich sehen lassen, denn die Band geht mal direkt nach vorne („Set Me Free„) oder kommt mal langsam aufbauend und melodisch bis aggressiv („Soul Commander„) und mal experimentell, düster shreddig daher („Iron Bird„). Sporadisch werden Keyboards eingesetzt um Details zu betonen und etwas an der Gesamtstimmung zu feilen, was zum einen nie überladen wirkt und zum anderen immer passt. Zu den Songs passt der tiefe Klargesang von Frontfrau Cris wie die Faust aufs Auge und liefert kraftvolle und facettenreiche Stimmbandaction, die den Riffs in Heavyness in nichts nachsteht. Als krönenden Abschluss hat die Band noch eine spezielle Version von „Soul Commander“ beigefügt in der Maldito (Nozink) die kraftvollen Vocals übernimmt und diese durch harsche Growls ersetzt, wodurch Cris nur relativ sanften Klargesang beisteuert, was für einen schönen Kontrast sorgt und das Album ordentlich zu Ende bringt.

Wer auf ordentlichen Heavy Metal steht, mit modernem Sound bei recht klassischem Songwriting zurecht kommt und mit der Huldigung von Vorbildern im Bandsound zurecht kommt, der darf Traw getrost ein Ohr schenken und wer weiß, vielleicht kommt ja bald der Nachfolger von „The End of Sanity„.

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