Cortex Impulse – Once in a Lifetime

Cortex Impulse Once in a Lifetime cover

Wo wir letztes Mal schon bei Progressive Rock waren, bleiben wir doch gleich in dem Gefilde, nur diesmal etwas weniger „soft“. Cortex Impulse aus Russland gehen seit 2015 sehr versiert zu Werke und arbeiteten seither kontinuierlich an ihrem Erstling. Dieser erscheint nun in Form der EP „Once in a Lifetime“ mit 5 eigenen Songs und einem King Crimson-Cover.

Cortex Crimson shredden vertrackten Heavy Rock aus der Hüfte, der sowohl kraftvoll als auch sehr melodisch daher kommt. Wie es progressive Musik so an sich hat, spart die Band auch nicht mit unerwarteten Tempo- und Riffwechseln, streuen hier ein überraschendes Solo ein oder lassen die Songs in eine komplett andere Richtung abdriften als man erwartet hätte und das Ganze immer mit einer gehörigen Portion dicker Eier an den Saiten. Dabei überzeugen die Jungs sowohl an der Gitarre als auch am Schlagwerk und zeigen, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Da das nicht ausreicht um nen guten Song zu schreiben beweisen Chaoskapellen wie Meshuggah, nicht aber Cortex Impulse, denn die schaffen es, trotz dem immer wieder anspruchsvollen Songwritings die Eingängigkeit zu bewahren und gerade der klare Gesang lässt den ein oder anderen Refrain noch lange im Ohr nachhallen (siehe „Changes„). Zudem bringen die eine gehörige Portion Emotion mit, die sich oft auch durch sanfte Gitarrenmelodien unterstützt wissen. Gerade der Titelsong kommt extrem emotional und ruhig daher und bricht eigentlich nur im Refrain aus um einen kraftvollen Akzent zu setzen und liefert so einen wirklich schönen Ausklang, der nur noch vom bereits angekündigten King Crimson-Cover, dass sich als saftige Classic/Hard Rock-Nummer mit leichten Stakkato-Momenten entpuppt und damit dem Klassiker ein neues Gesicht verpasst, dass ihm doch recht gut steht.

Cortex Crimson zeigen schon gleich im Bewerbungsgespräch warum sie für den Job als Musiker geeignet sind, denn sie paaren progressiven Rock mit Heavy Metal/Hard Rock-Elementen und verlieren doch nicht die Zugänglichkeit. Bleibt zu hoffen, dass „Once in a Lifetime“ nicht auf die Komponierkünste der Band bezogen war und man noch viele Alben in der Güte vorlegen kann.

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