Dormant Dissident – Knightmares

Dormant Dissident - Knightmares

Nachdem der letzte Beitrag musikalisch ziemlich kurz war, ist es an der Zeit wieder etwas Längeres vorzustellen. Dabei handelt es sich um das Debütalbum „Knightmares“ der polnischen Band Dormant Dissident. Selbiges erschien 2016 und damit gut 5 Jahre nach Bandgründung und kurz nach einem Wechsel an der Rhythmusgitarre. Mit ihrem Demo „DDemo“ machte sie 2013 ihre ersten Gehversuche, nun ist es an der Zeit, den großen Schritt zu wagen. Mit Erfolg würde ich sagen.

Dormant Dissident spielen ordentlich schweren Rock, der fast ständig an der Grenze zum Metal hin und her schwankt. Dabei ist der Sound der Jungs ziemlich Old School, erdig und direkt. Dabei verpacken sie das Ganze mit kraftvollem und sauberem Sound und einer ordentlichen Produktion. Die Jungs legen gleich voll los und zocken ein geiles Riff nach dem anderen runter, die sich sofort im Ohr festsetzen. Um das ganze noch etwas weiter aufzupeppen streuen sie hier und da wilde Soli ein oder gehen (wie zu Beginn von „Dormant Dissident„) anfangs etwas in sich und lassen den Song langsam zu einem melodischen aber immernoch ziemlich kraftvollen Stadion-Rocker werden, der auch seine „Ohhhohoooo“’s bodenständig und ehrlich rüberbringt. Da merkt man nicht nur bei den Gitarren, dass die Jungs ihre Instrumente beherrschen und mit vollem Elan bei der Sache sind, denn die Spielfreude kann man förmlich schmecken. Auch am Drumkit sitzt kein Amateur, denn der galoppiert ziemlich ordentlich durch die Songs und kann mit einigen Kniffen immer wieder Akzente setzen und ohne einen ordentlichen Bassisten, wäre das Album auch nicht so gut geworden. Man höre sich nur mal das Intro von „Hangman’s Dance“ an, der auch mit kurzem Einleitungsmonolog startet. Klar hört man den Jungs an, dass wohl Bands wie Judas Priest und Iron Maiden in ihren Playlists ziemlich weit oben stehen, aber was solls. Wenn die Musik fetzt und die Jungs mit Spaß bei der Sache sind, kann man doch nicht meckern. Das merkt man auch dem Sänger an, der mit kraftvoller und packender Stimme seine Ohrwürmer ins Volk singt, die man schon ziemlich bald mit voller Brust mitsingt. Die Jungs machen einfach Mucke, die danach schreit live gespielt zu werden ohne dabei soweit zu gehen, dass sie auf Platte nicht mehr funktioniert.

Bei Dormant Dissident regiert klassischer Heavy Rock und Heavy Metal a la Priest oder Maiden, nur verpackt in modernerem Gewand, etwas Stadion-Flair und Hummeln im Hintern. Jeder Songs ein Ohrwurm und Single-würdig, spannende, aggressive Riffs gepaart mit eingängigen Melodien und einprägsamen Gesang. Was will man denn mehr? „Knightmares“ bedeutet eine Stunde feinsten Metal und als Bonus gibt es die Bandhymne auch nochmal mit Bonus-Orchester, was der Sache noch etwas mehr Pepp und Epicness verleiht. Da könnte man doch öfter mal was mit machen 😉

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