Apeiron – Voiceless Prophet

cover

Begeben wir uns doch einmal in meine Heimat Hessen, dort gibt es ja auch gute Musik, habe ich mir erzählen lassen. Nun gut, die heutige Formation aus 5 Musikern kommt aus Heppenheim, hießt früher Testament of Sin und benannte sich 2017 in Apeiron um. Unter diesem Banner erschien im Herbst 2017 die erste EP, „Voiceless Prophet„, die jetzt hier das Hauptthema werden soll. Also los.

Eine halbe Stunde Spielzeit ist doch für den Anfang schonmal recht ordentlich, auch wenn die auf ganze 8 Songs verteilt wird. Rechnet man mal das Dark Ambient-Intro und verträumte Interlude raus, bleiben immernoch 6 knackige Death Metal-Nummern übrig. Drückende Gitarren preschen kraftvoll nach vorne und werden dabei durch einen sehr präsenten, druckvollen Bass unterstützt. Dazu gesellen sich immer wieder furiose Leads, melodische Riffs und interessante Breaks, die dem Melodic Death Metal der Truppe einen ziemlich modernen Anstrich verpasst, der auch immer wieder ziemlich groovig seine Energie loswird. Die Drums wurden auch ziemlich ordentlich programmiert, wenn mans nicht weiß, fällts gar nicht auf ;). Überall ist ordentlich Druck und Wumms dahinter, kurze Blasts wechseln sich mit groovend stampfendem Drumming ab und liefert so ein solides und ziemlich dickes Fundament ab auf dem die mindestens genauso fetten Gitarren und Bass ordentlich Spielraum haben. Dazu passt auch das ordentliche Songwriting der Jungs, das die Songs zu modernen Brechern und druckvollen Abreißern werden lässt, die kompromisslos nach vorne preschen. Klingt wie eine moderne, melodischere Version von Bolt Thrower („…For Victory„) und Konsorten….also im Grunde wie Just Before Dawn. Dazu passen logischerweise auch die Vocals von Frontgröhler Martin. Kraftvolle Growls drücken genauso gnadenlos ins Gesicht wie die eingestreuten Screams, die immer wieder ihren Weg aus der Kehle ins Mikro finden und der EP perfekt zu Gesicht stehen. Schade, dass es nach 30 Minuten schon zu Ende ist…

Was Apeiron auf „Voiceless Prophet“ abliefern ist ein sehr moderner, melodischer Death Metal, der sich was Druck und Energie angeht stark an Bolt Thrower, Hail of Bullets oder eben Just Before Dawn anlehnt und das gekonnt in die Moderne übersetzt, einige Breaks und melodische Leads einstreut, hier und da etwas das Tempo raus nimmt, aber immer kraftvoll, druckvoll und energiegeladen nach vorne walzt. Sehr geil!

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