Silent Line – Shattered Shores

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Wenn die Schweden eins können, dann melodischen Death Metal, dass Kanada dem aber in Nichts nachsteht beweisen Silent Line auch auch ihrem dritten Album „Silent Shores“ eindrucksvoll. 7 Jahre nach der Bandgründung lassen die 6 Herren ein brachial symphonisches Feuerwerk abbrennen, das ordentlich Leidenschaft mitbringt.

10 Song bündeln eine Unmenge an Energie in etwas mehr als 50 Minuten und zeigen eindrucksvoll die Stärken der Jungs ohne Schwächen und Ausreißer zuzulassen und mit energiereichem und glasklaren Sound veredeln. Nach kurzem orchestralen Intro geht es sofort in die vollen. Pure Raserei gepaart mit vielen groovenden Parts heizen die Drums durch das Album und legt die aggressive Grundbasis auf der sich ein erhabener Symphonic-Brocken erhebt. Immer wieder wird der Reigen durch kurzes Innehalten unterbrochen, das dem Hörer Zeit zum verschnaufen gibt und zeitgleich schöne Melodien im Vordergrund auflaufen lässt. Richtig gute Melodien dominieren nicht nur die Gitarren sondern auch den häufig eingesetzten chorischen Klargesang und verleit dem Ganzen passend zum Konzept einen Hauch Seegang. Immer wieder sorgen auch kleinere Metalcore-Einflüsse (inklusive einiger Breakdowns) für einen modernen Sound und erweitern den Melodic Death Metal um ein paar Nuancen, die sich aber sehr schön einfügen. Das Riffing zeigt sich von seiner abwechslungsreichen Sorte und überrascht immer wieder mit Ausreißern und feschen Sondereinlagen, die den melodischen Marsch unterbrechen. Auch den Bass hat man nicht untergehen lassen und nutzt ihn um der Sache einen deftigen Groove mit auf den Weg zu schicken. Und über allem stehen die sich nahtlos einfügenden Orchestrierungen, die aus den Melodie-Vorlagen ein episches, erhabenes Finnish werden lassen und es hier und da auch mal in elektronische Sphären driften lässt. Oben drauf gibts dann noch Vocals, die sich mal in brechendem, donnerndem Growlen austoben, harsche Metalcore-Screams zulassen und in den Refrains zu monumentalen Chören anschwellen und so die musikalische Mischung auch gesanglich nochmal auf den Punkt bringen.

Obwohl auch schon wieder 3 Jahre alt, ist „Shattered Shores“ immernoch ein extrem frisches und energiegeladenes Album einer kanadischen Band, die so manchem Schweden Konkurrenz machen dürfte. Silent Line klingen hier so frisch und spielfreudig wie lange nicht und füllen ihr von symphonischem Melodic Death-dominiertes Album mit viel Abwechslung, Energie und Epik. Jeder Fan des Genres kann hier eigentlich blind zugreifen.

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