Leatherjacks -The Lost Arks of Rock and Roll

Cover_art_Leather_Jacks - MAURO

Auf nach Brasilien! Wer sich erinnert, ich habe kürzlich die Crowdfunding-Kampagne der Leatherjacks geteilt. Das mache ich natürlich nur für Bands mit deren Musik ich was anfangen kann, und die noch ziemlich frischen Jungs zählen eindeutig dazu, immerhin liefern sie mit „The Lost Arks of Rock and Roll“ ein ziemlich starkes Debütalbum ab.

Eine Stunde feinsten Hard Rocks verteilen die Jungs auf ganze 14 Songs. Mit jede Menge Spaß am Spielen, packenden Hooks und viel Melodie zocken sich die Leatherjacks durch ihr mit modern angestrichenen Sound gefülltes Album. Dabei machen vor allem die melodischen, rockigen aber auch immer mal in Richtung leichten NWOBHM abschweifenden Riffs und der richtig starke Klargesang von Sänger, Gitarrist und Bandgründer Mauro Cordeiro, nein, das durchweg solide und abwechslungsreiche Drumming sowie sanft groovende Bass wissen auch zu überzeugen. Die Jungs beweisen durchweg ein sehr gutes Gespür für geile Melodien und wissen wie sie ihre Mucke interessant halten, so dass die 60 Minuten wie im Flug verstreichen. Auch die angestrebte Symbiose aus 80er-Hard Rock, Ace of Rock und sehr modernem, druckvollen Sound gelingt den Jungspunden extrem gut. Man fühlt sich an Deep Purple, Gotthart oder auch Kiss erinnert und wird von Nostalgie übermannt. Sei es die groovige Bandhymne, das mit einigen Keyboard-Spielereien treibend nach vorn preschende „The Slammer“ oder die Powerballade „I Hate to Fall in Love„, alles klingt alt und doch erfrischend frisch und jung. Es ist einfach ehrliche, direkte und aufrechte Rockmusik mit überraschend gutem Sound. Dazu gibt es auch gar nicht viel zu schreiben, man weiß ja sofort was man bekommt, also Klappe zu und Mucke an.

Ehrlicher Old-School Hard Rock, der mit der besten und modernsten Produktion daher kommt, die ich je bei einem Südamerikanischen Debüt-Album genießen durfte. Wer tierisch auf die Schnittmenge zwischen Hard Rock, AOR und leichtem NWOBHM abfährt und eine 80-Nostalgie nie für unangebracht hält: anhören!

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