Wishing Well – Chasing Rainbows

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Begeben wir uns doch mal wieder in den europäischen Norden, denn auch die Finnen verstehen es ordentlich treibenden Rock zu kreieren, der mit extrem viel Energie und Ohrwurmcharakter durchsetzt ist. Wishing Well beweisen das bereits auf ihrem 2016er Debüt „Chasing Rainbows“ sehr eindrucksvoll und legten dieses Jahr ihr zweites Album vor. Aber zurück zu den Anfängen und ihrem Debüt, das mit in den letzten Tagen immer mehr zu gefallen wusste.

Mit ihrem treibenden Heavy Rock/Metal irgendwo zwischen 80er Hard Rock, NWOBHM und Manowar liefern die drei finnischen Urgesteine ein ordentliches Brett ab. Fetzige Riffs und pushendes Drumming mit interessanten Basslinien liefern die Grundlage des Bandsounds, der dabei vor allem auf geile Melodien und energiegeladene Performance setzt. Dabei überwiegen in jedem Song andere Einflüsse und lassen so den Gesamtsound sehr abwechslungsreich ausfallen. Während „Sacrifice“ langsamen Heavy Metal anreißt und mit lange nachklingenden Riffs arbeitet, geht „Sands of Time“ deutlich rockiger zu Werke, erinnert dabei minimal an Maiden, behält aber seinen ganz eigenen Sound, und „Science Fiction“ klingt doch ziemlich stark nach einer etwas rockigeren Version von Manowar. Das Songwriting ist verspielt und zeigt Einflüsse aus verschiedensten Rock-Epochen und durch das durchweg großartige Songwriting hält sich das 40-minütige Album spielend spannend. Spannend wird dann erst recht, wenn der Gesang einsetzt, denn die Stimme von Peter James Goodman hat es in sich. Extrem kraftvoll singt er sich durch die Songs, bringt verschiedene Facetten in die Songs ein und schafft es den Hörer fast im Alleingang zu fesseln. „Hippie Heart Gypsy Soul“ ist da mit das beste Beispiel, denn er rockt den Song mit so viel Emotion runter, dass man ihm jedes Wort glaubt. Ein richtig schöner Heavy Rock-Song und für mich das beste Stück aus einer Reihe von 9 durchweg großartigen Rock/Metal-Granaten, die jedes Mal einschlagen und fesseln.

Wer nach richtig geilem Heavy Rock mit NWOBHM-Einflüssen und Metal-Segmenten sucht, der sollte an Wishing Well nicht vorbeihören, die Herren meinen es ernst und haben mit „Chasing Raindows“ ein extrem starkes Brett vom Stapel gelassen, dass Rockern und Metallern aller Generationen gefallen sollte. Einfach richtig gut.

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