Scarleth – The Silver Lining

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Heute geht es mal wieder in die Ukraine, zu einer vielversprechenden jungen Band, die mit ihrem Gemisch aus allem was im Melodic Metal so zu finden sein kann bereits 2 Alben füllte seit sie sich anno 2005 gründete. Das jüngste der Beiden Scarleth-Alben erschien 2015 unter dem Titel „The Silver Lining“ und zeigt den 5er um Gitarrist Viktor, der letzte Verbliebene aus der Gründerzeit der Band.

Mit seinen 9 Songs füllt das Album ganze 50 Minuten mit melodischem, symphonischem und elektronischem Metal, der sich aus ziemlich vielen Spielarten bedient und dadurch ein facettenreiches und durchweg spannendes Gesamtbild herstellt. Die Basis des Bandsounds stellt dabei melodischer und moderner Symphonic Metal mit epischen Riffs, donnernden Breaks und vor allem dem Wechselspiel zwischen harschem männlichen Screams und weiblichem Klargesang. Dazu gibt es logischerweise symphonische, epische und erhabene Keyboard-Einlagen, die mal klassische Symphonic-Elemente bedienen, mal elektronische Spielereien loslassen oder auch komplett in die Richtung Cyber-Dröhnung abdriften. Spannenderweise kreuzt die Band das Ganze immer wieder mit Folk-Einflüssen, die mal die orientalische oder wie in „One Short Life“ die Piraten-Schiene bedienen und lockern den Reigen so zusätzlich auf ohne vom Kurs abzuweichen. Doch auch die restlichen Instrumente zeigen sich von ihrer besten Seite, streuen furiose Soli ein, wechseln spielend zwischen Power, Progressive, Modern und Doom Metal, immer wieder kleinere Einsprengsel, die das Gesamtbild facettenreicher gestalten, das Gesamtbild spannend halten und doch unter einem Schirm gehalten werden können. Und die Truppe schafft es extrem gut, ein rundes Gesamtbild abzuliefern, flechtet seine Einflüsse gekonnt dezent ein und rockt wie sau.

Symphonischer Power Metal wird von Scarleth in bester Manier gelebt und gekonnt mit etlichen Einflüssen gekreuzt. Das daraus entstandene Werk, „The Silver Lining“ überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde und schmeichelt den Ohren mit großen Melodien, epischen Aufbauten, elektronischen Spielereien und und und. Einfach richtig gut!

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