Vistery – Death Is Dead

Cover

Irgendwie kommt bei mir vieles aus Osteuropa…fragt mich nicht warum, aber auch diesmal geht es gen Osten. Die Weißrussen Vistery knüppeln sich seit 2011 durch Minks und prügelten in immer wieder leicht verändertem Lineup bereits 2 Alben ein. Das Dritte des Fünfers erschien dieses Jahr mit dem Deathigsten aller Death Metal-Albumtitel: „Death Is Dead„.

11 Songs voller Old-School-Gedresche und beinhartem Death Metal liegen vor uns, die gut eine halbe Stunde mit donnerndem Todesstahl füllen. Die Drums heizen ordentlich ein und prügeln die Songs druckvoll nach vorne. Immer wieder werden ein paar kleine Groove-Segmente und Mini-Soli eingestreut, die von den Gitarren dankend angenommen und verfeinert werden. Stetig wechselt der Rhythmus und knüppelt mal nach hier, groovt mal nach da und rumpelt mal nach dort. Ein kleinen progressiven Touch merkt man auch, der wird allerdings recht schnell unter den walzenden Gitarren begraben. Diese walzen schwer und tödlich über den Hörer, lockern den Reigen aber ziemlich oft durch keine Stakkato-Momente, kurze Ausreißer und rumpelgrindige Stampfparts auf. Old-School Death wohin das Auge blickt, nur kurz durch Spielereien unterbrocken, bahnt sich seinen Weg und kommt trotz allem um donnernden, modernen Sound nicht herum. Kraftvoll und brachial drückt sich eine Wand aus Riffs und Bass aus den Lautsprechern, an Energie wurde bei der Produktion sicher nicht gespart. Dazu passen auch die Vocals, die sich mit mächtigen Growls, einige davon mehrstimmig, bemerkbar machen und tief raspelnd die Texte herauskeifen und die Mid-Tempo-Todeswalze noch ein Stück bedrohlicher machen.

Wer auf klassischen Death Metal mit ein paar Extras steht, der darf bei den Weißrussen von Vistery getrost zuschlagen, denn die 5 Herren liefern auf ihrem mittlerweile dritten Album modern angehauchten Old-School Death Metal, der zwar eingängig reindübelt und ziemlich direkt zu Werke geht, aber auch immer wieder ein paar Soli, groovende Momente oder ähnliches zu bieten hat. Sollte sich der Albumtitel auf die Death Metal-Szene beziehen, dann könnte er falscher nicht gewählt worden sein!

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