Mad Hatter’s Den – Excelsior

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Heute gibts zur Abwechslung mal wieder klassischen Metal auf die Lauscher und der wird von den Finnen Mad Hatter’s Den (Alice lässt grüßen) in bester Manier zum Besten gegeben. Seit 2010 ist die 6 Mann starke Truppe am Werkeln und haute 2016 mit „Excelsior“ sein zweites Album raus, das mit 9 Metal-Krachern (+Intro und Interlude) aufwarten kann.

Die 6 Finne liefern mit „Excelsior“ ein durch und durch stimmiges Album ab, das mit klarem und energiereichem Sound den Metal hochleben lässt und das fängt bereits beim großartigen Artwork an und hört auch bei den Musik nicht auf, denn die Jungs führen einen durch 30 Jahre Metal-Geschichte. Der Grundstein des Albums ist melodischer Heavy Metal mit modernem Anstrich, doch da hört die Band natürlich nicht auf, sondern erweitert das Soundbild zum Beispiel durch sanfte Thrash-Einflüsse („Break the Chains (Into the Black)„), durch die die Songs noch treibender nach vorne gepeitscht werden. Dazu werden die galoppierenden Metal-Riffs immer wieder durch NWOBHM-Segmente, einige Soli und moderne Keyboards aufgelockert und auch vor Power Metal und balladesken Momenten schreckt die Band nicht zurück. Klar ist das alles nicht wirklich neu order originell, aber die Finnen gehen mit Herzblut zu Werke und zaubern so ein durchweg gutes Album mit chorischen Refrains, shreddenden Gitarren, großen Melodien und starkem Sound. Sowohl die Old School Hard Rock/Metal-Hybriden („Masters of Hate„), das stürmische Epic Metal-Brett „Through the Unknown“ oder das moderne Symphonic Metal-Stück „The Aftermath„, alles wirkt stimmig und passt zusammen. Zudem machts einfach ordentlich Spaß und klingt mal nach Maiden, mal Accept oder auch Rainbow und mal nach Edguy, da bleibt eigentlich keine Haarpracht ungeschüttelt, auch wenn sie die progressiven Momente des Debüts weggelassen haben. Dafür haben sie die Epik und Power Metal-Lastigkeit hochgeschraubt, was ja auch nicht verkehrt ist.

Auch auf ihrem zweiten Album zeigen Mad Hatter’s Den, dass auch verrückte Hutmacher auf Metal stehen und echt geile Mucke schreiben können. „Excelsior“ vereint die Stärken der Band mit einer doppelten Portion Power Metal durch die die symphonischen Heavy Metal-Kracher noch druckvoller daher kommen und auch die rockigen Momente mehr Würze mit sich bringen. Wer auf Metal steht, der kann mit Mad Hatter’s Den nix falsch machen. Das hätte sicher auf Alice gefallen!

Links:

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