88 Mile Trip – 88 Mile Trip

88 Mile Trip

Die heutige Band war bereits zu Gast auf meinem Blog. Damals veröffentlichten die Kanadier 88 Mile Trip ihr Debüt „Through the Thickest Haze“ auf das letztes Jahr die Cover-EP „Blame Canada“ folgte. Ganz am Anfang der Bandgeschichte steht allerdings die selbstbetitelte Debüt-EP von 2013, die jetzt auch ihren Weg auf meinen Präsentierteller gefunden hat.

Alle Trademarks des Bandsounds sind bereits auf dem ersten Lebenszeichen zu finden. Druckvoller Sound mit kraftvollem Bass, trockener und warmer Sound, viel Groove und eine sehr melodische und packende Stimme. Was die Jungs dabei besonders gut können ist sich an der Grenze zwischen Rock und Metal bewegen ohne wirklich eindeutig in die eine oder andere Richtung zu tendieren. Klar rockt die Scheibe…und zwar ordentlich, aber genauso oft drücken sich fetzige Metal-Riffs aus den Lautsprechern. Dabei gelingt den Jungs auch der Spagat zwischen groovendem Rhythmus und Melodie sowie stringentem Songwriting und ausgedehnten jamartigen Segmenten. Dabei klingt die EP so locker aus der Hüfte gespielt und doch in sich stimmig ohne in zielloses Jammen abzudriften, sondern immer mit dem klaren Ziel vor Augen ordentlich high zu werden. Dazu der ziemlich melodische, epische Klargesang, der sofort packt und zum mitsingen animiert, was bei Stücken wie „…to the Oasis“ oder „Weeping Widow“ sowieso unausweichlich ist. Noch dazu kommt diese EP bereits mit gut ner halben Stunde an Musik daher, die brechend gefüllt ist mit großartigem Stoner Rock/Metal, der binnen Sekunden das Zimmer in eine mit Grasrauch vernebelte Wüste verwandelt, etwas wofür die Kanadier nicht unbedingt bekannt sind, auch wenn Gras mittlerweile legal ist.

Großartig epischer Gesang trifft auf jammenden, groovenden und rockenden Stoner Metal-Mix, der sofort verzaubert und trockenem Sound und schweren Bassspuren ziemlich dicht und zugedöhnt daher kommt ohne ganz darin zu versinken. Insgesamt schaffen es die Kanadier von 88 Mile Trip bereits auf der Debüt-EP ihren Bandsound zu finden und genau damit zu überzeugen. Also lasst euch vom „Green Reaper“ holen!

Links:

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