GSTNK – Freedom

GSTNK - Freedom

Als Einstieg ins neue Jahr, startet wir am Besten mit einem gehörigen Knall. 2017 gründeten zwei Typen aus NRW eine Band, der Name: GSTNK. Seitdem haben die beiden zwei Demos rausgehauen, das Erste um die 7 Minuten lang, das Zweite gut 10, beide jedoch mit 5 Songs. Ihr ahnt schon in welche Richtung das gehen könnte? Wenn ich jetzt noch anmerke, dass Jay ein paar Jahre früher als Admiral Aids bei den Kadaverfickern den Bass vergewaltigt hat, kanns ja nur Grind sein, oder? Nicht ganz, denn „Freedom“ ist doch irgendwie….anders.

Wenn man GSTNK mit einem Genre-Tag beschreiben müsste, käme man wohl irgendwo ein Grinding Punk Black Metal raus, vereint also die Triade der Anarchie im Rock. Kurz nach einem Sample aus Killing Floor gehts dann auch los mit stupidem Drumming, direkt und monoton aufs Fressbrett, dazu fies sägende Riffs zwischen Black und Punk und immer wieder das ungestüm grindige, das dem ganzen einen nochmal um einiges wilderen Sound gibt. Riffwechsel? Mehr als zwei Drum-Beats? Scheiß drauf, hier wird durchgerödelt. Fast 7 Minuten blinde Rage, viel Hass auf alles und stur gekeifte, stetig wiederholte Parolen und fertig ist GSTNK. Und doch steckt da mehr drin als man ihm zutrauen möchte. Etwas Sozialkritik zu den G20-Ausschreitungen in Hamburg und ein paar düstere, hingerotzte Lines zum Leben als solches. Dazu ist es auch musikalisch nicht alles nur Rehearsal-Madness, denn die Riffs erinnern immer wieder erstaunlich stark an Fäulnis, gerade deren letztes Album findet sich hier doch immer wieder fast zitiert wieder. Ist auch nicht verwunderlich, denn die Gitarren zelebrieren hier schön rohen, aber mit viel Punk angereicherte Second Wave-Riffs der alten Schule was sowohl Stimmung als auch Atmosphäre in den dunklen Keller zerrt.

Wer eine kurzen Schlag in die Fresse will, so direkt und roh wie möglich, der kann sich dieses (oder auch das andere, viel geben die sich nicht…) Demo „Freedom“ von GSTNK mal reindübeln. Auf Albumlänge dürfte das ziemlich schnell ziemlich ankotzen, aber als Demo geht das doch überraschend gut rein. Gönnt euch.

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