Rex Verminorum – Rex Verminorum

Rex Verminorum - Rex Verminorum

Heute gehts mal etwas mysteriöser zu, denn über die Jungs von Rex Verminorum ist bis auf die Initialen gar nix bekannt. Von der englischen Aussprache tippe ich zwar auf Deutsche was sich auch mit dem Studioaufenthalt deckt, aber wer weiß. Ungeachtet dessen brachte  das Trio vor kurzem eine erste, selbstbetitelte EP raus, die nicht nur durch das aufwändige Artwork auf sich aufmerksam macht, sondern auch musikalisch einiges zu bieten hat.

Auf die Ohren gibts hier schön rotzigen Black’n’Roll irgendwo zwischen Nattefrost und modernen Darkthrone, der sich mal groovend rockig, mal punkig versifft und mal halb verrottet aus den Boxen quält und von BDSM, Gewalt und Sex nur so trieft. Die rotzige Produktion gibt dem ganzen einen noch roheren Charakter und lässt einige Störgeräusche, Knistern und rumpeln im Sound. Spuren von Motörhead sind zu vernehmen, bis sich drückender Black Metal zu Wort meldet und kurz frostige Riffs und Blast Beats die Überhand gewinnen. Immer mal wieder wird es sogar fast atmosphärisch mit Anflügen von Gitarrenwänden. Das aber nur um im nächsten Moment wieder in dem lockeren rockenden Black’n’Roll- Reigen aufzugehen. Direkt und kompromisslos wird hier räudig gerockt, hier und da kurz innegehalten und wann gehts auch schon weiter. Das ganze hat einen irgendwie faszinierenden Groove, eine düster angehauchte Leichtigkeit und viel Humor in den heiser keifenden Vocals. Egal ob beim Assi-Gassenhauer „Respect the Fist„, dem Sado-Maso-Grinder „Erotic Thrill“ oder der 8-minütigen Zusammenfassung in „Reduced to the Essentials„, ist schon irgendwie geil, was die Jungs da in bestem Denglisch runterrattern.

Wer Bock auf schön dreckigen, versifften, räudigen Black’n’Roll hat, der sich mal bei Motörhead, Darkthrone und Nattefrost anlehnt, dabei oft schörkellos aus der Hüfte kommt und gelegentlich entweder innehält oder volle Breitseite Black Metal vom Stapel lässt, der wird hier ziemlich gut bedient! Wenn Rex Verminorum so weitermachen, dann…machen sie halt so weiter, ich würd mich freuen, denn diese 25 Minuten machen Bock auf mehr!

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