Invocation of Death – Into the Labyrinth of Chaos

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Heute habe ich mal was ganz exotisches für euch, denn die Knüppel-Barden von Invocation of Death kommen aus dem sonnigen El Salvador und präsentierten mit „Into the Labyrinth of Chaos“ im Oktober 2018 ihr erstes Album. Ganz so frisch sind die Jungs dann aber doch nicht, denn unter dem Namen Antares Death machen sie bereits seit 2008 das Mittelamerikanische Festland unsicher, nur eben ohne Album.

7 Tracks sind auf dem Silberling zu finden und füllt damit gut 36 Minuten Zeit mit rumpelnder Produktion, donnernden Drums und Old School-Death Metal mit Hang zum Schwedischen. Das Knüppelfest beginnt direkt nach einem kurzen Sampler und lässt einem keine Verschnaufpausen. Blast-Beat-Dauerfeuer, das nur selten durch atmosphärische Zwischensequenzen unterbrochen wird, geht Hand in Hand mit grovend-stampfenden Riffs, die mal doomig schwer, mal thrashig-rasant daher kommen und damit etwas Abwechslung in den Sound bringen. Nichtsdestotrotz ist das Album an sich sehr direkt nach vorne und schaut nicht weit nach links oder rechts. Es gibt eben einfach Old School-Death Metal mit dem gelegentlichen Thrash-Riff oder hier und da eine fast schon schwere Atmosphäre ohne sich weit vom Kurs abbringen zu lassen. So dominieren grollende, schwer-drückende Riffs mit starker Bass-Unterstützung, Blast Beats und natürlich tief-grollende Vocals, die mit etwas Hall der Atmosphäre dienlich sind. Dabei können gerade die etwas schnelleren Songs wie „En el altar de la misantropia“ mit ziemlich fetzenden Riffs und einem Übermaß an Energie überzeugen und transportieren diese Wucht direkt in eure Nackenmuskeln. Und das auch ohne den Exotenfaktor!

Wer seinen Death Metal gelegentlich etwas Freiraum gewährt, der sollte sich das Debüt von Invocation of Death mal zu Gemüte führen, denn die El Salvadorianer schaffen es, ihren Old-School-Knüppelreigen mit einigen Schmankerln aufzupeppen. Dadurch wird die halbe Stunde von „Into the Labyrinth of Chaos“ zu einem soliden, dabei ziemlich überzeugendem ersten Lebenszeichen, von dem man noch mehr erwarten dürfte.

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