A Rebel Few – As the Crow Flies

A Rebel Few - Album Cover

Heute gibts mal wieder ein Debüt-Album auf die Ohren, auch wenn es vielleicht nicht mehr ganz so frisch ist. A Rebel Few gründeten sich Mitte 2013 und schrieben sich auf ihre Fahne, fetten Hard Rock abzuliefern. 3 Jahre später standen die 4 Kanadier mit ihrem Debüt-Album „As the Crow Flies“ auf der Matte.

9 Songs finden sich auf dem Album und allesamt entpuppen sich als straighte, direkte Rocker, die damit gut 40 Minuten füllen. Musikalisch erinnert das Gezeigte an Bands wie Black Stone Cherry und Konsorten, nicht zu komplex sondern direkter, „einfacher“ Hard Rock. Das Ganze wird von den Kanadiern jedoch überraschen Südländisch dargeboten, will heißen, dass die Herren dem ganzen eine ordentliche Schippe Southern Rock beimischen und noch dazu den Härtegrad etwas anschrauben, so dass einige Songs schon mit dem Metal etwas liebäugeln. Beispiele dafür wären wohl „Said n Done„. Den Gegenpart dazu bilden ruhigere Nummern wie der Rausschmeißer „Pure Revolution“ und in „Bitter Man“ lässt sich eine ordentliche Spur Punk wahrnehmen. Dazu liefern A Rebel Few hier und da weitere Einflüsse, die die Mischung spannend und spaßig halten. Im Kern bleibt es allerdings ein ziemlich fettes Southern Rock-Brett, dass mit kräftigen und schweren Riffs, groovenden Drums und „staubigem“ Bass daher kommt und nicht zuletzt durch die leicht kratzige Stimme von Raposo veredelt wird. Dabei haben alle Songs einen ziemlich fiesen Ohrwurmcharakter und eignen sich damit hervorragend zur Party-Beschallung mit Whisky und Stripperinnen. Nicht zu viele Experimente, einfach ehrlichen, direkten Rock. Dafür stehen die Jungs und genau das bekommt man auch geboten.

Näher an die Südstaaten wird man in Kanada wohl nicht so schnell kommen, denn der Southern/Hard Rock-Mix von A Rebel Few klingt schön dreckig, eingängig und direkt nach vorne treibend. Dabei finden sich auf „As the Crow Flies“ ein paar Einflüsse aus dem Metal, dem Punk und anderen, was die 40 minütige Mitgröhl- und Ohrwurm-Parade spannend und interessant, dabei aber immer ziemlich leichtfüßig, hält.

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