Forbidden Rites – Pantheon Arcanum

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Viva Mexico und Zypern! Heute gehts ins sonnige Mittelamerika zu den finsteren Forbidden Rites, deren Drummer mittlerweile auf Zypern lebt und die mit „Pantheon Arcanum“ im November ihr erstes Album auf die Menschheit losgelassen haben auf dem das Quartett grimmig kühlen Black Metal und ein ziemlich interessantes Artwork für die hungrige Meute bereit hält.

Mit seinen 9 Songs füllt „Pantheon Arcanum“ eine gute dreiviertel Stunde mit kühler Finsternis. Musikalisch präsentieren die Jungs modernen Black Metal mit stattlicher Produktion, die für meinen Geschmack vielleicht etwas zu klar ist, aber dem melodischen, drückenden Gesamtpaket der Band doch ganz gut zu Gesicht steht. Denn statt auf stupides Geknüppel und rumpelnde Schwärze setzt die Band mehr auf saftige Riffs, packende Melodien und ein gute Portion an kühler Atmosphäre. Damit orientieren sich die Mexikaner vorwiegend an der schwedischen Spielweise und packen das ist ordentliches Songwriting und spielerischen Können. Denn was die Jungs hier runterzocken klingt organisch, hat keine Gedankensprünge und etliche richtig packende Riffs, die von Base-Drum-Dauerfeuer, ein paar Blasts und einem Hauch Bass unterstützt werden. Immer wieder verstecken sich spielerisch anspruchsvolle Rhythmen im Sound der Jungs, die dem Drummer wie dem Hörer ganz schön einheizen und etwas Abwechslung bringen, die auch von den sägenden Riffs durch einige Spielereien aufrecht erhalten wird. Hier und da wir innegehalten nur um kurz darauf wieder voll durchzustarten und ein paar akustische Intros lassen eine „besinnlichere“ Stimmung aufkommen. Also Sahnehäubchen auf dem durchweg geilen Instrumentalpart, gibt es grimmige, verhallte Screams durch die das ganze Ding noch ein gutes Stück frostiger wird und dem okkulten, mysteriösen der Lyrics mit einem Twist weitere Tiefe verleiht und die Themen mit in den Sound einbettet.

Wer moderneren Black Metal mit einer ziemlich stattlichen, fetten Produktion im schwedischen Stil bevorzugt und dabei interessanten Riffs und einer kühlen Brise nicht abgeneigt ist, der sollte sich die Truppe auf den Zettel schreiben und in ihr Debüt reinhören. Für ein erstes Lebenszeichen ist das weit mehr als nur beachtenswert und ich denke, da wird noch einiges folgen! Also checkt Forbidden Rites und „Pantheon Arcanum„.

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