Damnation – Damnation I

Damnation - Damnation I

Heute gehts schon wieder nach El Salvador, diesmal aber zur Truppe Damnation, die nach einer Single und einer Split jetzt mit „Damnation I“ ihr Debüt-Album vorgelegt haben. Seit 2009 ist der Fünfer schon unterwegs und hat bereits einige Besetzungswechsel hinter sich und von der Gründungsmannschaft blieb nur noch Gitarrist Fidel Lopez übrig.

Mit dem ersten Album liefern die Jungs aus El Salvador 9 stramme Death Metal-Granaten, die druckvoll und harsch nach vorne preschen. Ohne nach links und rechts zu schauen wird hier ruppiger, kraftvoller Old School Death Metal zelebriert. Die Drums gehen im Mix leider immer wieder unter wodurch die Blast Beats, Double Bass und generellen Groove Attacken nicht wirklich zur Geltung kommen und nur im Hintergrund zu vernehmen sind. Wenn man sich auf sie konzentriert findet man aber einige ziemlich coole Twists. Hauptaugenmerk scheint allerdings auf den Gitarren und Vocals zu liegen, was sie sich häufig auch verdient haben. Die Gitarren jedenfalls liefern ziemlich rasante Riffs, die mit viel Präzision und Energie durch die Menge pflügen. Immer wieder wird das Ganze leicht progressiv oder „Guitar Virtuoso“-artig, das sich in verspielten Soli auslebt. Die Momente halten sich jedoch ziemlich kurz und so bleibt über ein Groß der Scheibe sauber runtergezockter, klassischer Death Metal mit tiefen, dröhnenden Riffs und stumpfem Bass, der jedoch auf ähnlichem Level wie die Drums agiert. Oben drauf legt sich noch eine Schicht aus tief grollenden Growls, die mit ihrer Kraft den letzten Überlebenden auch noch überrollen und die Todeswalze, die sich über 34 Minuten zieht, abrunden.

Damnation liefern auf ihrem Debüt-Werk eine solide Ladung Death Metal der alten Schule ab, der etwas an der Produktion schwächelt, aber trotzdem mit viel Druck, Energie und Können daher kommt und so OSDM-Fans sicher zufriedenstellen dürfte. Zudem liefern die Jungs mit ihren Soli noch ein paar auflockernde Momente mit, die sich in die sowieso ziemlich abwechlsungsreichen und interessanten Riffs bestens einfügen. „Damnation I“ ist damit eine Empfehlung wert!

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