Celestial Ruin – Pandora

Celestial Ruin Pandora Cover

Heute gehts mal nach Kanada und zwar zu Celestial Ruin aus Vancouver, die seit 2013 dem symphonischen Rock/Metal der Marke Evanescence verschrieben haben und den auf ihrem Debüt-Album „The Awakening“ und 2016 dann auf der EP „Pandora“ verewigt haben. Aktuell arbeitet die Truppe an ihrer dritten Veröffentlichung. Vielleicht Grund genug sich die EP nochmal anzuschauen.

Fünf Songs gibt es hier auf die Ohren, die mit ihrem 25 Minuten Höhen un Tiefen durchwandern und dabei ziemlich solide ihr Konzept zur Schau stellen. Damit will ich das Album gar nicht herabdegradieren, denn es macht wirklich Spaß. Ordentlich treibender Heavy Rock, der immer mal wieder in Richtung Metal schielt trifft auf epische Orchester und Keyboard-Bombast und liefert so eine schöne Symbiose aus Kraft und filigranen Symphonien. Kraftvolle Rock-Riffs und Mid-tempo Drums treiben die Songs nach vorne, Kräftiger Bass gibt der Sache etwas mehr Druck und immer wieder eingestreute Soli lockern die Sache auf. Auf dieses harte rockende Grundgerüst bauen die Jungs und Mädels einen dichten Wall aus Keyboard-Orchester und epischem Bombast, der jedoch recht gut mit dem rockenden Grundgerüst verschmilzt und ein symphonisches Feuerwerk abfeuert. Als Einfluss ganz vorne mit dabei: Nightwish und Evanscence und ja, das hört man. In der Härteskala ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden angesiedelt, schaffen sie sich aber zumindest etwas Freiraum. Nichtsdestotrotz, die Mucke überzeugt und auch gesanglich wird hier einiges geboten, denn Larissa ist bereits seit ihrem 5. Lebensjahr hinter dem Mikro. Da spricht einiges an Erfahrung aus ihren Stimmbändern und bringt sowohl die hohen Arien als auch tiefere Tonlagen mit viel Emotion und Geschick zum Besten. Dazu gesellen sich immer wieder Backing-Gesänge, die dem Ganzen mehr Tiefe verleihen.

Alles in allem wissen die Musiker mit ihrer Mischung mehr als zu überzeugen und schaffen es eine EP rauszuhauen, deren epischen Symphonien von der ersten bis zur letzten Minute für Verzückung und Kopfnicken sorgen. Dazu wecken immer wieder kleine Einsprengsel an Variationen das Interesse und tragen so zu einer doch ziemlich abwechslungsreichen Scheibe bei, die auch für Leute wie mich (die eher weniger mit Symphonic Rock anfangen können) geeignet ist. Celestial Ruin und ihre EP „Pandora“ kann man also guten Gewissens weiterempfehlen auch wenn das Artwork doch ziemlich kitschig daher kommt.

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