Unhoped – Sonic Violence

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Heute werden keine Gefangenen gemacht, denn wo Unhoped ihr 2016er Album „Sonic Violence“ rausholen wächst so schnell kein Gras mehr! Seit ihrer Gründung 2007 hat das Finnische Todes-Quintett 2 EPs und zwei Album veröffentlicht, das Jüngste aus der Riege soll heute hier Thema sein und man! Was für eine Scheibe!

Was die Finnen auf diesen gut 38 Minuten vom Stapel lassen und in 9 Songs pressen, bläst einen von Anfang an schier weg. Wenn man sich hauptsächlich von Slayer, Death und Exodus inspirieren lässt, kann auch keine Baumkuschler-Musik bei rumkommen. Dementsprechend heizen die 5 Burschen mit furiosen Riffs und sägenden Gitarren durch ihr Set, liefern dabei mal klassische, messerscharfe Thrash-Granaten und mal donnernde, schwere Death Metal-Brocken und verschmelzen das zu einer ziemlich feurigen und gut ausgewogenen Mischung, die einem die Socken aus den Schuhen fegen. Pausen? Fehlanzeige! Mit rasanten Riffs, treibenden Drums und aggressivem Gesang wird hier fast 40 Minuten Vollgas gegeben und ein Hammer-Riff nach dem nächsten vom Stapel gelassen. Dabei ist und bleibt der Thrash die Basis des Bandsounds, der mal mehr nach Metallica oder Kreator klingt und mal wie in „Human Disgrace“ stark von Slayer beeinflusst ist. Doch ist der Death Metal-Einfluss und seine Tiefe, Schwere und auch eine ziemlich ordentliche Portion Groove aus dem Sound der Jungs nicht wegzudenken und so gehen Songs wie „No Man’s Land“ fast schon als astreine Death Metal-Songs durch. Nur eben nicht der moderne, glattgeschliffene Death Metal, sondern der der alten Schule. Und das Beste: es wird nichtmal langweilig, denn die Finnen liefern derart viele geile Riffs und rasen derart rasant durch das Album, dass einem nur der Mund offen stehen bleiben kann und man das Album mehrmals hören muss, bis man mal mitbekommt was da so alles vor sich geht.

Wer mal wieder die volle Breitseite Riffs, Gewalt und Raserei will, der die technische Finesse jedoch nie vermissen lässt, der ist mit Unhoped gut beholfen, denn die Finnen fackeln auf ihrem zweiten Album „Sonic Violence“ ein derart heißes Feuerwerk ab, dass man beim Hören glatt ins Schwitzen gerät. Absolut empfehlenswert.

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