Thargos – Killfukk

THargos - Killfukk

„Ladies and Gentlemen, are you ready for Thargos?!“ Unter dieser Prämisse habe ich euch die 2 Track Vinyl-Single von Thargos vorgestellt. Heute gehts mit dem Debüt-Album von 2003 weiter für welchem die Landsberger Black-Thrash-Punks die besten Songs ihrer 5 Demos nochmal eingespielt haben. Das Ganze hört dann auf den aussagekräftigen Namen „Killfukk“ und kommt mit gewohnt trashigem Artwork daher.

Musikalisch geht es auf „Killfukk“ deutlich weniger trashig zu als das Artwork vermuten lässt. Auf den insgesamt 14 Songs gibt es nämlich eine astreine, direkt nach vorne preschende Mischung aus Black, Thrash, Speed und Punk auf die Lauscher. Pausen? Scheiß drauf. Hier reiht sich ein furioses Riff an das Nächste, hier und da ein paar rockige Einschübe, aber ansonsten wird hier straight nach vorne geknüppelt und das auf die spaßigste Weise, die man sich vorstellen kann. So ganz ernst nehmen sich die Jungs nämlich nicht während sie ihre Songs runterzocken. Bei Titeln wie „Anti Trend Super Mega Blasphemy Song„, „Godz of Black Metal“ oder „Antisinner“ auch kein Wunder. Aber zurück zur Musik, die basiert nämlich in erster Linie auf schön schnellem Speed Metal mit Thrash-Produktion und einigen angeschwärzten Einschüben. Die Songs bewegen sich dabei immer im obersten Geschwindigkeitssegment ohne dass die Riffs darunter leiden würden, stattdessen geht es von einem Nackenschüttler und Biervernichtungsriff zum Nächsten und lässt einen Blast Beat auf den nächsten Folgen. Dabei bieten die Riffs immernoch einiges an Variation in dem die verschiedenen Einflüsse unterschiedlich stark eingebunden werden, wodurch ein stimmiges und extrem spaßiges Gesamtpaket gestaltet wird. Klar, die Produktion könnte etwas mehr Eier haben, aber das dreckig-rotzige passt super zur Mucke der Jungs. Obendrauf gibt es noch, als Krönung des Bandsounds sozusagen, ein breites Spektrum an Stimmen. Vom griften Thrash-Keifen über grimmige Screams und einige Gang Shouts bis zum hochfrequenten Schrei ist alles vertreten, strotzt nur so vor Spiel- bzw Singfreude und ist mit Spaß bei der Sache. Dabei sollte man die Band nicht als reine Spaßkapelle abtun, denn die Musik an sich ist schon ernst und mit viel Ehrgeiz präsentiert. Aber versucht erst gar nicht euch dem Mitgröhlen zu entziehen, es wird nicht gelingen 😉

Es gibt doch nix schöneres als Black Metal-Speed-Punk, der sowohl rotzig räudig aus den Boxen dröhnt, aber dabei auch einige Ohrwürmer und Mitgröhl-Parts aufweisen kann und dadurch an Spaßfaktor kaum zu überbieten ist. Thargos präsentieren das auf ihrem Debüt „Killfukk“ in exzellenter Weise und bieten 14 Songs auf Highspeed, die nicht langweilig werden sollen. K-K-K-Killfukk!

Links:

Bandcamp    Metal-Archives

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