Vehementor – Dungeons of Grotesque Symmetry

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Heute gibts mal wieder eine Premiere, ich kann mich nämlich nicht erinnern schon mal eine Band aus Nordmazedonien auf meinem Blog vorstellen zu dürfen. Das ändert sich heute mit der 2013 gegründeten Truppe Vehementor und ihrem kürzlich erschienenen Debütalbum „Dungeons of Grotesque Symmetry„, auf welchem die noch recht junge Truppe ein ordentliches erstes Zeichen setzt.

Was die Produktion der Scheibe angeht, braucht sich die Truppe nicht vor den Großen ihres Genre-Mixes zu verstecken, denn die kommt glasklar, gut ausbalanciert und mit ordentlich Druck daher und rahmt so den Stilmix der Jungs gut ein. Selbiger Mix konzentriert sich vor allem auf die Stile Death, Thrash und Groove Metal und bietet so eine ziemlich „meaty“ Angelegenheit, die mit viel dicken Eiern, dicken Rhythmen und druckvollen Riffs zu überzeugen versucht. Dadurch wird auch ein eher direktes und „einfaches“ Album wie dieses hier zu einem doch recht abwechslungsreichen Mix, der mal scharfe Thrash-Riffs abfeuert, interessantes, forderndes Drumming parat hält und immer wieder mit deftigen modernen Rhythmen und Saitenhieben die stumpfe Keule auspackt, welche dann mit tiefen, knackigen Death Metal-Riffs weiter getunt wird. Dabei erinnern vor allem die Vocals, aber auch einige Riffs und melodischere Segmente an Amon Amarth, ohne dabei wirklich blind abzukupfern. Dafür legt die Truppe zu viel wert auf stampfende, fette Rhythmen, die alles zermalmen was sich nicht retten kann, während die Thrash-Riffs das fertig machen was noch steht. Dabei bewegt sich die Mucke der Nordmazedonier eher im ruhigen bis Midtempo-Bereich was die Sache noch schwerer, kraftvoller und erdrückender werden lässt. Dabei sorgt der Death- und Thrash-Anteil auch gleich für einen eher klassischen Sound während der Groove-Anteil dem Ganzen Gemisch einen moderneren fast schon an Core erinnernden Anstrich und sorgt damit auch dafür, dass der Mix der Herren nicht langweilig wird. Vom melodischen, noch recht zurückhaltenden Opener „Reaper“ bis zur abschließenden Rhythmus-Keule „Burden“ gibts den Mix in verschiedensten Abstimmungen und zeigt sich dabei immer von einer ziemlich packenden und starken Seite und überzeugt so über die volle halbe Stunde, die die Scheibe läuft.

Wer also auf einem modernen Mix aus (melodischem) Death Metal, etwas Thrash und stampfendem Groove steht, der sollte sich das Debüt von Vehementor unbedingt mal reinziehen. Hier und da klingt das Ganze etwas nach Amon Amarth, aber das verhindert ja nicht, dass man mit den 30 Minuten von „Dungeons of Grotesque Symmetry“ nicht durchgängig seinen Spaß hat. Modern und kraftvoll bietet die Scheibe einen ziemlich ordentlichen Stilmix, der gut ins Ohr läuft.

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