Skirmish – Jet-Black Days

Skirmish - Jet-Black Days

Mit Skirmish aus Finnland bewegen wir uns heute mal am nördlichen Ende Europas und zu einer Band, die seit 2005 aktiv ist und um die es seit 2015 verdächtig ruhig geworden ist. Ihr zweites und bislang letztes Album erschien 2013 unter dem Namen „Jet-Black Days“ und liefert mehr als ordentliche Mucke.

Rein von der Produktion her braucht man sich schonmal nicht vor größeren Bands verstecken, denn der Thrash/Death der Truppe böllert mit ordentlich Druck und viel Energie aus den Lautsprechern, ist klar produziert und gut ausgewogen. Damit wird die Musik des Fünfers perfekt eingefangen und liefert die Grundlage für ordentliche Riff-Salven, abwechslungsreiches Songwriting und ne fette Portion Aggression. Musikalisch bewegt man sich dabei hauptsächlich in der Schnittmenge zwischen Death und Thrash Metal und verbindet dabei schneidende, präzise Riffs mit donnernden, forderndern Drums, ein paar fetten Rhythmus-orientierten Parts und schweren Gitarren. Immer wieder stechen Solis aus dem Sound heraus und zeigen eine eher verspielte Herangehensweise, während die Drums eher tight und direkt nach vorne drücken, hier und da ein paar auflockernde Grooves einbauen und damit durchgängig ordentlich Spaß machen. Um die Gitarrensolis wieder auszugleichen gibts immer wieder stampfende Death Metal-Salven, die mit viel Druck nach vorne dreschen. Oben drauf gesellen sich Vocals, die konstant zwischen kräftigen Growls und giftigem Keifen wechseln. Obendrauf gibts immer wieder eine gehörige Portion Schwärze, also Black Metal-Elemente, die sich mal in bissigem, heiserem Keifen äußert, aber beispielsweise im Opener „The Mirror Distortion“ auch auf die Instrumente Einfluss nimmt und mit atmosphärischen, monotonen, kühlen Riffs um sich wirft. Damit liefern die Jungs aus Zentralfinnland ein ordentlich abwechslungsreiches, interessantes und fettes Brett ab, das seine 40 Minuten gut zu füllen weiß.

Skirmish liefern auf ihrem zweiten Album „Jet-Black Days“ eine Abwechlsungsreiche Mischung aus Black, Death und Thrash Metal, die sowohl mit Riffs, als auch Druck und Atmosphäre zu überzeugen weiß und die drei Genres ordentlich zusammenmischt. Alles wirkt wie aus einem Guss und mach ordentlich Bock auf mehr. Wer also auf Extreme Metal an sich Bock hat, der kann mit dem Album eigentlich nix verkehrt machen, denn hier ist von allem was dabei.

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