Universum – Universum

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Heute gibts Teutonen-Stahl auf die Lauscher und zwar von einer illustren Truppe aus Berlin und Sachsen, die mit nem selbstbetitelten Tape 2018 ihr erstes Lebenszeichen zu Welt brachten, welches mittlerweile auch nochmal auf Vinyl gepresst wurde. Viel mehr gibts über Universum aktuell auch nicht zu berichten, doch ich hoffe, dass da noch einiges an Mucke nachkommt!

Musikalisch gehts direkt zurück in die 80er, denn Universum zelebrieren hier old School Heavy Metal im Stil von Accept und Konsorten. Ordentlich groovigy Riffs rocken sich durch 10 Songs. Dabei bleiben die Herren simpel und einfach aber ziemlich effektiv. Als Beispiel kann man da schön den auf der LP zum Titelsong umfunktionierten Auftakt „Heavy Metal Gefahr“ nehmen. Als Lyrics fungiert der Albumtitel, dazu ein geiles Riff über gut 3 Minuten, hier und da ein Soli zum Auflockern, ein kleiner Schwenk hier und da, fertig ist der Lack. Das zieht sich dann so durch die anderen Songs, die allerdings mit mehr Text und etwas mehr Abwechslungs versehen wurden, doch langweilig wird auch das einfachere Material nie. Stattdessen feiert man den räudig produzierten, ruppigen und klassischen Metal einfach ab und gröhlt mit den Frontröhren Jonny und Henky freudig mit. Immer mal wieder packen sie etwas rockigere Songs aus („Fever Night„), das dem ganzen noch etwas mehr Pepp mit auf den Weg gibt. So wechseln sich Metal Riffs, ordentlich anheizendes Drumming und kräftiger Gesang mit lockerem Abrocken, hier und da nem ordentlichen Solo oder einem anderweitig ausufernden Instrumentalpart und schon hat man ne halbe Stunde ordentlich Spaß. Dass die Produktion eher Demo-Niveau ist, stört auch nicht wirklich, sondern liefern noch einen erdigen Touch, der der Sache doch recht gut steht. Hier gibts einfach nur schön räudigen Old School Heavy Metal mit ner Prise Rock, mitreißenden Riffs und packenden Vocals. Keine Schnörkel, keine Experimente, nur 80er.

Ihr habt Bock auf 80s Metal? Hier seid ihr genau richtig, denn den zelebrieren Universum par excellance. Ein bisschen komisch muten die paar deutschen Texte bisweilen zwar an, aber das kann bei weitem nicht verhindern, dass die 10 Songs vom Debütalbum der Ostdeutschen ordentlich Spaß machen und mit einigen echten Riffgranaten aufwarten können. Das Album macht vom ersten bis zum letzten Song ordentlich Spaß, also hört mal rein! „Heavy Metal Gefahr“ ist hier Programm!

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