Deathchant -Deathchant

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Heute begeben wir uns gefühlt zurück in die späten 60er. Möglich machen das die kalifornischen LSD-Köpfe von Deathchant, die Ende letzten Jahres ihr selbstbetiteltes Debüt auf den Markt los ließen. Wirklich viel drang bisher nicht von der Band nach außen, doch das stört auch nicht wirklich, denn die Musik macht das locker wett.

Das Album ist gefüllt mit einer zutiefst psychedelischen Stimmung, alles wabert so ein bisschen trippy durch die Gegend, der leichte Garage Rock-Vibe in der Produktion macht die Sache noch lockerer und so jammt sich die Band fröhlich-freudig durch ihren LSD-Trip. Irgendwo zwischen Proto-Doom Metal, schwerem Psychedelic Rock, etwas Noise und Störgeräuschen sowie nem groovigen Classic Rock-Touch hat es sich die Band sichtlich gemütlich gemacht. Der Sound ist dabei schön old-school mit nem warmen Knistern im Hintergrund, da fühlt man sich direkt heimisch. Dazu bietet die Musik einiges an Abwechslung und tanzt spielerisch und locker zwischen Doom-Riffs, ausufernden Jams und ein paar coolen Solis hin und her, sorgt dabei für eine schön dichte Nebelwand aus Bong-Rauch, die Drums liefern coole Beats, die hier und da auch mal etwas mehr als nur Grundrhythmus bieten und die Vocals geben dem Ganzen mit ihrem extrem verhallten, recht leisen und knisternden Klargesang den Rest. In diesen psychedelischen Reigen sprüht die Band dann hier und da eine Prise Noise und Pop ein, was dem Album zum einen sehr leicht zugänglich und sanften Abgang beschert, mit seinen Störgeräuschen, Übersteuerungen und ähnlichem aber auch einen etwas ruppigeren Touch mitgibt, der der Jamsession erst recht einen Proberaum-Sound verschafft. Alles in allem wabert sich das Album durch seine 7 Songs und liefert eine gute halbe Stunde lang packenden late-60s Psychedelic Rock mit einigen kleinen Ausflügen in andere Gefilde, die der Scheibe richtig gut zu Gesicht stehen.

Woll ihr euch musikalisch mal richtig berauschen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes, dann kommen einem die US-Amerikanischen Psychedelic Rocker von Deathchant gerade gelegen, denn die präsentieren auf ihrem Debüt einen packende, groovige aber immer ziemlich locker vor sich hin jammende Mischung aus Doom Metal, Noise Rock, Psychedelia und etwas klassischem Rock, die sich gewaschen hat. Kein langweiliger Song lässt sich auf der Scheibe finden und durch die ganzen Einflüsse schafft es jeder Song seinen Fokus auf etwas anderes zu legen ohne dem Grundsound zu schaden. Richtig gutes Teil!

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