Ari Lehman’s First Jason – To Be a Monster

Ari Lehman First Jason

Erinnert ihr euch noch an den kleinen, junge Jason Voorhees aus Freitag der 13.? Schon immer gefragt, was der Schauspieler heute so macht? Ganz einfach, er hat eine Band gegründet, die auf seiner Rolle als „erster Jason“ basiert und spielt damit Hard Rock, der sich thematisch voll mit dem Film und seiner Rolle beschäftigt. Seit 2004 entstanden so bislang (soweit ich weiß) zwei Alben und zwei EPs unter dem Bandnamen First Jason. Die aktuellste der Reihe kam 2017 auf den Markt und nannte sich „To Be a Monster„.

Optisch schon ziemlich ansprechend gestaltet zeigt sich auch die Musik von ihrer besten Seite. Irgendwo zwischen bluesigem Hard Rock, funky Solos und ner Prise Metal angesiedelt geht hier ganz schön der Groove ab. Locker flockig rocken sich die Amis hier durch ihr Set aus Horror und Nostalgie ohne atmosphärisch tief in die Materie einzusteigen. Stattdessen gibts fröhlichen Hard Rock und Mitsingchöre, die einen sofort mitsingen lassen. Obendrein besitzt jeder Song ein komplett eigenes Grundthema, so ist „Melodrama of the Modern Age“ der klassische Hard Rock-Song, „Dream Within a Dream“ die Ballade, „Witch Camp“ kommt als Reggae-Rock daher und „When the Clock Strikes 13“ lässt ne schöne Metal-Kante durchscheinen. Nen roten Faden gibts also hauptsächlich thematisch, musikalisch entfaltet man sich dagegen in verschiedenste Richtungen. Gemein ist dem nur, der lockere Ansatz mit schön groovendem Drumming, coolen und abwechslungsreichen Riffs und der mal mehr mal weniger dominant eingesetzten Keytar von Ari himself. Auch gesanglich lässt sich Ari nicht lumpen und kommt mit kratziger Rock-Röhre, melodischen Cleans oder tiefem Bariton daher, je nach Stimmung der Lieder. In den Balladen wird er sogar richtig emotional und sanft und was hat der Kerl eine Stimme! Kraftvoll, warm und packend. Das verpasst den eh schon ziemlich coolen Songs den finalen Schliff und das Album erst so richtig hörenswert.

Ari Lehman’s First Jason erfinden den Hard Rock vielleicht nicht neu, aber das einzigartige Thema der Band und die Scheuklappenlosigkeit und Genremischungen gehen super ins Ohr und bleiben im Kopf. Jeder Song steht dabei für sich und jeder von ihnen ist mitsingtauglich, wobei Granaten wie „Melodrama of the Modern Age“ oder „When the Clock Strieks 13“ den anderen ein wenig den Rang ablaufen. Trotzdem ne Empfehlung wert!

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