Bloodspot – Embrace the End

Bloodspot - Embrace the End

Von Übersee wieder in die Heimat zu Bloodspot. Der Hessische Fünfer ist mittlerweile seit fast 15 Jahren unterwegs und wird nächstes Jahr mit „The Cannibal Instinct“ sein viertes Album abliefern. Nach einigen Besetzungswechseln besteht das aktuelle Lineup aber auch schon wieder seit 2017. Da kann man schonmal gespannt bleiben. Statt dem neuesten Album widme ich mich heute aber dem ältesten, nämlich „Embrace the End“ von 2011.

Musikalisch zelebriert die Truppe seit ihren Anfängen modernen, zielstrebigen Death/Thrash Metal, der auch schon auf dem Debüt ziemlich viel Power hatte. Solides Drumming bildet die Basis auf der kraftvolle und schwere Riffs aufbauen. Immer wieder wird die Death Metal-Dampfwalze dabei von modernen groovigen Riffs unterbrochen und präzise, schnelle Thrash-Salven finden auch ihren Weg in den Bandsound. So bildet sich ein schönes Dreigestirn, das das Album spannend hält. Dabei gehen die Songs gut nach vorne, zielstrebig und direkt. Zwischendurch streut die Band ein paar dem Metalcore entliehene Elemente wie Gang Shouts und Melodieführungen ein, was das Ganze noch moderner und frischer wirken lässt. Auch drückende, stampfende Gitarren lassen nicht missen und drücken die Songs weiter gnadenlos nach vorne. Pausen gibts nur ganz selten mal und werden nur eingesetzt um den nächsten Angriff vorzubreiten. Bei den Thrash-Salven auch gar nicht so verkehrt. Auch gesanglich wird nicht nur leichte Kost geboten, denn die aggressiven Shouts, bissigen Screams und energetischen Growls kommen nicht von ungefähr und lassen das Album noch tighter und harscher wirken. Trotz der 50-minütigen Laufzeit vergeht das Album mit so viel Power trotzdem wie im Flug und man verbringt die meiste Zeit mit headbangen und rumpöbeln.

Mit ihrem Sound irgendwo zwischen Death, Thrash und Metalcore liefern Bloodspot bereits auf ihrem Debüt ordentlich Krawall ab und können mit Songs wie „Beneath a Burning Sky“ und dem 7 1/2 Minuten-Stück „Lifeless Flesh“ für ordentlich Bewegung beim Hörer. Kraftvolle Riffs, Thrashsalven und Core-Geballer heizen einem da schon ordentlich ein, womit bei der Scheibe keine Langeweile aufkommen sollte.

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