A Million Dead Birds Laughing – Xen

A million dead birds laughing - xen

Zurück zu A Million Dead Birds Laughing, denn fertig sind wir mit der Diskographie der Australier noch nicht. Heutiges Thema zur 2008 gegründeten Tech Death/Grind-Truppe aus Melbourne ist das zwiete Album namens „Xen“ aus dem Jahr 2012, das in jedem Sinn eine Verbesserung zum Vorgänger darstellt und die Qualitäten der Band in ihren Ruf zementiert.

Auch auf ihrem zweiten Album lassen sich die Herren nicht lumpen und ballern einen fetten Brocken nach dem nächsten raus. Dabei schwankt die Band konstant zwischen wahnwitziger Raserei, deftigem Groove und experimentellem Songwriting. Hier und da wirds sogar atmosphärisch und tragender, bei „King“ sogar doomig schwer, dazu chorische Elemente, bevor die nächste Dampfwalze sich ihren Weg durchs Trommelfell bahnt. Wieder einmal schaffen es die Jungs eine Balance zwischen grobmotorischer, grindiger Raserei und filigraner Schnelligkeit und Präzision wie man sie vom Tech Death gewohnt ist. Dazu sitzt hier einfach das Songwriting 1A. Jeder Part ergibt Sinn und geht fließend in den nächsten über und trotz all des Chaos und Experimentierfreude sind die Songs trotzdem in sich geschlossene Songs. Sowohl emotional als auch technisch brennen die Jungs ein regelrechtes Feuerwerk der Gefühle ab, liefern immer wieder eingängige Parts, hauen ein geiles Riff nach dem anderen raus und ziehen ihren Stil durch ohne nach den Genrekollegen zu schielen. Dementsprechend kann man AMDBL schlecht mit anderen vergleichen. Sicher gibt es Parallelen zu anderen Bands des Genres, aber die Truppe hat dabei ihren ganz eigenen Charme und spielt technisch einige Ligen über dem Rest der Tech Death/Grind-Riege. Und was das erstaunlichste daran ist: Die Scheibe läuft keine 30 Minuten. Wo andere sich in überlangen Songs an ihrem Können ergötzen, lassen AMDBL die Songs für sich sprechen und wissen genau, wann ein Song lang bzw kurz genug ist und kommen so im Schnitt auf 2 Minuten pro Track. Reicht völlig!

A Million Dead Birds Laughing legen sich auch auf ihrem zweiten Album ordentlich ins Zeug und zaubern erneut ein Album, das alle Fans von technisch anspruchsvollem Metal glücklich stimmen dürfte. Neben technischer Finesse gibts hier nämlich auch noch saftiges Songwriting, einen roten Faden und die Wucht von Grindcore auf die Lauschlappen. Auf „Xen“ hat es die Band geschafft ihr eh schon geiles Debüt nochmal ein gutes Stück zu toppen. Respekt!

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